Rhein.Mainische Forschung
DES
i GEOGRAPHISCHEN INSTITUTES
DER
UNIVERSITÄT FRANKFURT A. M.
........... .
Herrn
Professor Dr.
D
FRANKFURT A. M., DEN
Mertonstraße 17
Fernsprecher i Maingau 767JJ8 ' t
revermann
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Senkenbergische-Naturforschende Gesell Schaft
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HIE R_._
Sehr» verehrter Herr Professor !
Sie werden wohl wissen, dass ein ziem! ich.es Ringen um die Erhaltung des Enkljeimer Riedes als Naturschutzgebiet geht. Soviel ich unterrichtet bin, stetzen ja auch Sie und die Senkenbergische-Naturforschende Gesellschaft mit grosser Sympathie diesen Bestrebungen gegenüber. Ich hatte nun dieser Tage Gelegenheit, als Vorstandsmitglied der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz einer Sitzung beizu— wohnen, bei der es sich um die Vergabe von Wasserrechten handelte, die auch unsere Interessen berühren. Dabei mochte ich mir gestatten, Sie auf folgende Punkte der Beratung aufmerk
sam zu machen.
bereits/
Bei einem ^rbohrtem Brunnen im Riedgelände, dem die Fa. Eiswerke Günther eine bestimmt Wassermenge entnehmen mochte, soll gutachtlich festgestel.lt werden woher das Wasser kommt, ob es ganz oder teilweise Riedwasser ist. Die Kosten des Gutachtens tragen die Fa. Eiswerke Günther und das Wasserwerk Bergen-Enkheim je zur Hälfte. Es wurde nun mit auf meinen Vorschlag hinjbeschl ossen, dass man an die Senkenbergische — Naturforschende Gesellschaft mit der Bitte um Abgabe eines geo logischen Gutachtens über diese Frage herantreten will.
Dieser Entschluss dürfte Ihnen demnächst