19.Mai 1931

Lieber Grote!

Ich muss Ihnen zu meinem grossen Bedauern für Wien ahsagen. Das Bedauern ist ehrlich und echt, aber die Tatsache ist nicht zu ändern. Ich habe das in Aussicht ge­nommene Reisegeld verwenden müssen, um neue Rechnungen zu decken, von denen ich erst jetzt erfahren habe.

Hier ist Ihr Difjlom als Arbeitendes Mitglied unserer Gesellschaft. Ich würde mich freuen, wenn Sie, wie vor Ihnen und mit Ihnen gleichzeitig viele Frankfurter Ärzte, wirklichen inneren Anteil am Leben unserer Gesell­schaft nehmen würden.

Mit herzlichen Grüssen Ihr getreuer