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irgend einer Form liefern könnten, ich muss aber sagen, dass ich praktisch, vor .allen Dingen bei den augenblicklichen Kassen­verhältnissen, garkeine Möglichkeit sehe. Jch bearbeite per­sönlich die Herausgabe der »Natur am Niederrhein» und weiss genau, wie sich die Druckkosten belaufen. Jch kann mir daher nicht vorstellen, dass Sie die Zeitschrift zu einem Preise liefern könnten, der es uns ermöglichen würde, sie unseren Mitgliedern gratis zu liefern. Wir könnten sie ja vielleicht unseren Mitgliedern zu einem stark ermässigten Preis liefern. Jch taxiere, dass Sie der Mehrdruck für je 100 Stück doch sicher M 20. kostet, sodass also, wenn ich die Postbestell­gebühren für 12 Nummern hinzurechne, immerhin ein Mindestpreis von jv? 3. für den Jahrgang herauskäme, ein Betrag, der natür­lich für das Gebotene ausserordentlich niedrig ist. Wenn man nun statt dessen ö. verlangen würde, so scheint mir das schon das Aeusserste zu sein, um tatsächlich eine grössere Anzahl von Mitgliedern zu veranlassen, die Zeitschrift zu abonnieren.

Sie ersehen aus dem. Obigen meine Ansicht zu Jhrem

Plan, der mir an sich nicht unsympathisch ist und teilen mir vielleicht einmal mit, was Sie sich denn eigentlich gedacht ha- .den. Es ist schade, dass wir, als ich Anfang Januar in Frank­furt und auch in Jhrem Museum war, nicht einmal über die Sache gesprochen haben. Sollte ich wieder in Frankfurt vorbeikommen, so werde ich mich, jedenfalls einmal bei Jhnen sehen lassen.

Mit freundlichem Gru

Anlagen: 2 Hefte.