Folkwäng-Auriga Verlag

G. m. b. H.

Friedrichssegen/Lahn

Friedrichssegen/Lahn, den . 4. Jun i 19 3p

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Titl, Senkenbergische Naturforschende Gesellschaft

Frankfurt am Main

zu Händen Herrn Frof.hr. Drevermann.

Wir möchten uns hierdurch höfliehst erlauben,auf besondre Empfehlung von Frau Everl ing ehern. Frau Marie Kay ser, die, wie wir meinen Ihrer Gesellschaft eine Stiftung machte , an Sie zu schreiben.

Wir haben in einer vielmehr privaten als geschäftlichen Arbeit im Laufe der letzten Jahre ein Photoarchiv der Botanik geschaffen und nachdem dasselbe auf einen Bestand von mehreren Tausend Platten angewachsen ist und neuer­dings die Herren Fachgelehrten der Botanik in Dahlem,Wageningen,etc für dieses Archiv ein ausserordentliches Interesse bekundet haben,möchten wir einen Weg f in den,der es ermöglicht, dieses umfangreiche Material einerseits der Forschung und höheren Belehrung zugänglich zu machen, zügle ich aber möch­ten wir auch in die Lage kommen,unsre photographische Arbe it unter Beratung von Selten der Fachgelehrten in erhöhtem Grade fortzusetzen.

Um nur annähernd den Typus Aufnahmen zu beze ichnen,um den es sich handelt, erlauben wir uns,einige Abzüge beizufügen.

Mitte Juli wird voraussichtlich im Frankfurter Kunstverein eine kleine Ausstellung dieser Aufnahmen gezeigt werden,sodass hei dieser Gelegenheit vielleicht ein grösseres Interesse zu veranlassen wäre.

Aber wenn uns einerseits wenig daran liegt,dieses Material unter ästheti­schen Gesichtspunkten vorzuführen(wir haben auch keinerlei gestellte.künst­liche oder sogar entstellte und retouchierte Platten),so haben wir auch bereits seit vielen Jahren die Erfahrung,dass es für ein derartiges Materi­al, das bereits Kenntnisse und Einsicht erfordert,ke ine publizistische Wir­kung gehen kann und dass es sich nur um ernsthafte Verwendung handeln kann, denn auch die Aufnahmen selbst sind unter dem Gesichtspunkt des Wesentli­chen gemacht und enthalten viele lange Entwicklungsre ihen einzelner Pflan­zen und Pflanzente ile,etc.

Wir möchten nunmehr fliehst hei Ihnen anf ragen, ob Sie einerseits die Möglichkeit sehen würden,ein solches Material zu verwerten,und ob Sie uns alsdann auch in einer bestimmten Weise helfen würden.

Was wir bisher aus den verschiedenen Stimmen entnehmen konnten,war die Tat­sache,dass aus unsrem Material,das etwa jetzt aus 4ooo speziellen Aufnahmen