1 . April 1930
Lieber Herr Beutler!
Ihr famoser Brief soll heute zuerst beantwortet werden. Wir ziehen Ja beide am selben Strang d. h., wir versuchen den Ruhm Frankfurts, die Sonerstellung der Museen in der Volksbildung entwickelt zu haben, zu halten und zu mehren. Ich denke nicht ganz so gut wie Sie über das Vorhandene, namentlich nicht über das, was ich selbst zu leisten versuchte. Aber ich denke auch
niemals historisch sondern stets nur an Gegenwart und Zukunft -
und schliesslich werden wir Ja in Zukunft noch etwas leisten können. Ich glaube, dass ich bis zu meinem 90. Jahre in der Hoffnung sdin werde, und dass der Wunsch, anderen zu dienen, mein stärkster Antrieb bleiben wird.
So danke ich Ihnen für Ihre Worte, für das Gedenken und für die freundliche Mitarbeit. Möge Frankfurt als der uns Angehende ^eil der Menschheit Nutzen von unserer Arbeit haben.
Ihr