Gefreiter*

Dr.Adolf ZILCH Feldpost-Nr.20906

Rlg./Dö.27 ZI. 10. 42

Lieber Herr Zilch!

Heute habe ich wieder einige Fragen und Wunsche.

1. Dp.WENZ übergab mir soeben einen Sonderdruck von H.WAGNER Budapest, der darin die Daudebardien und Testacellen des Ber­liner Zool.Museums bearbeitet hat. In der Arbeit steht wei­ter, dass dies eine Vorarbeit zu seiner Monographie der Raub« Lungenschnecken darstellt. Dr.Wenz macht datauf aufmerksam, ob man nicht ihm unser Material zur Bearbeitung anbieten wolle zumal sehr vieles noch nicht bestimmt und wahrscheinlich auch Typen usw. zu erwarten seien. Wie denken Sie darüber? Da es sich in der Hauptsache um Alkohol-Material handeln wird, dürf­te das Heraussuchen durch Frl.BENGLER oder Dr.KEKMERZELL kei­ne Schwierigkeiten bereiten. Wie steht es dagegen mit dem Schalen -^Material?

2. Dr.Wenz frug eben wegen der Umschläge für Sonderdrucke aus dem Archiv an. Dr.TRÜBSBACH hat der Druckerei einen von un­seren Aufdrucken vollkommen abweichenden Test übersandt. Wir sind nach eingehender Rücksprache übereingekommen, dass wir

ein für alle Mal nur einen einheitlichen, von uns bestimmten

mit

Aufdruck zulassen. Ich hoffe, dass Sie auch dieser, im In­teresse der Zeitschrift liegenden Entscheidung einverstanden

sind