Gefreiter

Dr.Adolf ZILCH

Feldpost-Nr.20^06

Rlg*/Do. 27 30. 11. 42

Lieber Herr Zilch!

Herzlichen Dank für Ihre beiden Briefe,die an Samstag hier einge«= troffen sind.' Ihre. Frau hatte mir fernmündlich von der- Möglichkeit Ihrer Versetzung Mitteilung gemacht. Umso froher sind wir nunmehr, dass Sie vreäöp am Gl int noch bei Cossmann Ihre nächsten Studien be­treiben können. Was und v. r ie Sie es in Ihrer jetzigen Stellung haben, das wissen- Sie, was Sie an einer anderen Stelle erwartet, weiss man nie im Voraus. Mit einem solchen Tausch kann man auch üble Erfahrun­gen machen. Hoffentlich ird nun auch die Url&rbssperre bald aufgeho­ben, damit Sie die Fahrt zu Frau und Kind antreten können. Am schön­sten vmrde es ja sein, wenn die ganze Familie Zilch unter dem strah­lenden Veihnachtsbaum das Weihnachtsfest gemeinsam begehen konnte.

Mit Herrn Dr. 7/ENZ habe ich wegen der Zusendung des Daudebardien_Ma= terials an Prcf.WAGNER,Budapest, gesprochen. Ich habe ihn gebeten, nachdem Ihr Einverständnis vorliegt, Herrn Prof.WAGNER die Bearbeitung und Bestimmung unseres Materials anzutragen. Dieser einleitenden Brief muss ja zunächst herausgehen, um die Zustimmung von Prof.WAGNER zu er­langen. Am Samstag Abend, anlässlich des Vortrages von Prof.WAGNER übe] den Jordangraben, nahm ich die Gelegenheit wahr, Mit Dr.KEMMSRZELL und Fr1.BENGLER wegen des Heraussuchens und der Zusammenstellung des in Frage kommenden Materials zu sprechen, ^h hoffe, dass Sie mit dem