gewiesen worden. Weitere werden folgen. Wir werden nun mit Hochdruck an die Arbeit gehen.

Ich wünsche Ihnen an Ihrem neuen Standort ein reiches 8ammel-Er­gebnis.

Sonst ist hier noch alles beim Alten. Die Sicherungsmassnahmen ge­hen weiter. Vergangene Woche ist mit dem Herausnehmen der Bänke im kl.Hörsaal begonnen worden, damit dort Bibliotheks-Gestelle zur bes­seren Unterbringung der Fach-Bibliotheken aufgestellt werden können. Die Mollusken-Vogel-Bibliothek sind bereits ordnungsgemäss unterge­bracht. Heute wird mit dem Herunterräumen der Insekten-Bibliothek be­gonnen. Ende der Woche schliesst sich dann noch die Zentral-Bibliothek an. Da die Geol.Fach-Bibliothek bereits ein Unterkommen im West-Bunker gefunden hat, sind alle unsere wertvollen und z.T. unersetzlichen Bü­chereien sicher untergebracht. 20 grosse Kerbe stehen indes auch für den Ernstfall zum schnellen Herausschaffen der Bücher bereit.

Nun werden durch POP.' nochmals die Gandtüten verstärkt. Die Firma

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HAASS ist mHy'noch mit 4 Mann tätig. Der Boden im 4 Stock ist durch Ziehen von Wänden in 5 Teile zerlegt worden. Eiserne Türen geben über­all erhöhte Sicherheit. Auch d:'e Eingänge zum Treppenhaus rechts und links vom Festsaal sind zugemauert und mit eisernen Türen versehen worden. Auch der Eingang zum Zimmer im I.Stock wurde in der gleichen Weise zugemauert. Damit ist im Falle eines Brandes den Treppenhäud^ei die Wirkung eines Kamins genommen und die Ausbreitung des Feuers we­sentlich verringert.

In den nächsten Wochen werden nun auch die Fenster des grossen Hör« Saals und die 6 penster von Prof.RICHTER (Zi 175) bis zur Instituts« Treppe zugemauert. Die Steine sind z.T. schon angefahren worden.

Im Garten wird soeben ein grosser Löschwasserteich gebaut. Sie se« hen, wir rüsten weiter, um den Zeiten entsprechend auf alles gerüstet

zu sein.

Mit herzlichen Grüssen und

Heil Hitler! Ihr