Obergefreiter Dr.ADOLF ZILGH Feldp.Nr.20906

7 . 6 . 43

Lieber Herr Zilch!

Herzlichen Dank für Ihren Brief. Auch ich hatte an eine Zusen­dung der Arbeit YEN gedacht, aber diese absichtlich zuruckge­stellt, um dadurch eine Erinnerungs-Möglichkeit in der Hand zu haben. Die beiden von} Ihnen in Vorschlag gebrachten Arbeiten habe

ich heute mach Rucksprache mit Prof.RICHTER abgehen lassen.

Soeben rief mich Herr KALTENBACH an. Er frug an, ob er durch das Museum afrikanische Stucke an Dr.SCHLESCH im Tausch schicken kön­ne, da er die Sendung nicht persönlich senden könne. Ich sagte ihm eine Prüfung und gelegentliche Mitteilung zu. Ich benutzte sofort die Gelegenheit zu der Anfrage, ob unser Museum eigent­lich bereits Material erhalten hätte. Darauf entgegn et e ei? mir, dass er leider an eine Aufteilung noch nicht gekommen sei. Ich sagte ihm daraufhin weiter, dass unser Museum natürlich Ln erster Linie bedacht werden müsse, zumal ja hier die Stücke sorgfältig und gut aufgehoben, gepflegt und stets der Forschung zur Verfü­gung stehen würden, während sie in der Privat-Sammlung von Herrn SCHLESCH vergrabt! sein würden. Ich machte weiter darauf aufmerk­sam, dass auch Sie gerne Material haben würde. Ich sehe nicht ein

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dass wir erst in zweiter- Linie beliefert werden, irrrtJ die Zusen« düng überhaupt durch uns ermöglicht w£rd£.Ieh werde ihn warten lassen, bis ich Ihre Rückantwort in Händen habe. Vielleicht