Lieber» Herr Doktor»!

Soeben war» Herr Dr.BARTHA hier und hat mich wegen einen Exkursion be= fragt. Lsj :e^ bin ich aber» morgen (Freitag) bin Dienstag Abend nicht verfügbar-, üa ich dienstlich nach Berlin zum Reichsamt für Bodenfor» schung zu einer Besprechung fahren muss. Am Donnerstag und Freitag nächster Woche beabsichtig© ich mit Studenten nach Saarbrücken zu fah­ren und am Samstag will Prof.RICHTER eine Student an-Eskursion nach dem Odenwald ansetzen, an der ich mich auch beteiligen soll.

Ich bin also für die nächsten Tage reichlich eihgedeckt.

Ich mochte Herrn Dr.BARTHA, der heute Nachmittag noch einmal vorbei» kommen wird, gerne Bescheid geben. Wie steht ©s eigentlich mit unserer Sammlung? Seil er diese auch sehen? Herrn Deuse könnte ich verständige und die von Ihnen bezeichneten Schubkasten Jeweils aus dem Keller her­auf holen lassen. Würden Sie dem Boten einen Bescheid mitgeben? Ist dies nicht möglich, are ich Ihnen für Ihren Anruf dankbar, damit wir uns fernmündlich unterhalten können.

Herr Dr.B. hat mir einen Wunschzettel Ihrer Arbeiten übergeben. Der grösste Teil der aufgeführten Arbeiten ist aber nicht bei uns^ersohie» neu oder- sollte ich sie überssh'en haben? Ich wäre auch hier für Ihre Hilfe dankbar.

Mit besten Grüssen und

Heil Hitler!

Ihr

Doz.Dr.Rauling