Herrn

Stud.Rat Br.W.WEILER Worms Hammanstrasse 16

Rlg./Do .27

21. 1. 43

Sehr geehrter Herr Doktor!

Haben Sie besten Dank für Ihren Brief vom

. Ich ersehe

daraus, dass Ihre erste Arbeit im Reichsant für Bodenforschung er­scheinen wird. Hoffentlich bleibt die Arbeit nicht allzu lange lie­gen.

Wegen des Manuskriptes über die rumänischen Otolithen habe ich noch einmal mit Herrn Prof.RICHTER gesprochen. Er ist der gleichen Meinung wie ich, dass Herr Prof.KRESCI-GRAF beim Druck Ihrer Arbeit an unsere »Senckenbergiana»» gedacht haben wird. Herr Prof.RICHTEI hat heute ein diesbezügliches Schreiben an Prof.KREJCI_GRAF gerich­tet.

Ich habe vorgemerkt, dass ihre Arbeit im Laufe der nächsten Mo­nate zu erwarten ist, damit diese alsdann sogleich in das nächste Heft aufgenommen werden kann. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie den ungefähren Umfang und die Anzahl der Tafeln mitteilen würden.

Hach der Absendung der FBAHKSschen Zellen habe ich beim noch­maligen Lesen Ihres Briefes festgestellt, dass Sie ja nur Zellen für die abgebildeten Stücke erbeten haben. Zur bessern Aufbewahrung würde ich indessen Vorschlägen, das gesamte Material in FRANKEschen Zellen unterzubringen. Ich könnte Ihnen die Zellen zu diesem Zweck zur Verfügung stellen und bitte gegebenenfalls um Ihre Nachricht.

Mit den besten Grüssen auch von Herrn Prof.RICHTER, Heil Hitler!

Ihr

Doz.Dr.Reuling