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20 . 2 . 43

Herrn

Dr.Ernst SCHMIDT

sur Siegre/Schweiz

Do./Bis. 27^

Mp n ta n a

Les Bluets

Lieber Herr Dr.Schmidt!

Sogleich nach Eingang Ihres Briefes habe ich mich mit den Zu­ständigen Herren erneut in Verbindung gesetzt. Inzwischen sind neue Bestimmungen und Schwierigkeiten aufgetreten. Nach anderthalbstündiger Rücksprache und hartem Kampf ist nun endlich die Angelegenheit zu ei­nem erfreulichen Abschluss gekommen. Die Genehmigung der Überweisung ist mir erteilt worden. Die Herausgabe der Bescheinigung ist jedoch noch an den Eingang der Genehmigung der Schweizerischen.Verrechnungs* kasse gebunden, soüass ich diese abwarten muss. Ich habe mit gleicher Post an die Schweizerische Verrechnungsstelle geschrieben und um Zu­stellung an die SK*G* gebeten. Ich würde empfehlen in gleicher Weise sofort nochmals zu schreiben.

Zu meinem Bedauern höre ich, dass Sie gesundheitlich garnicht auf der Höbe sind. Ich verstehe garnicht, dass man in keiner Weise auf Ihre Krankheit Rücksicht nicmmt. Sie müssten einmal von allen diesen Belanglosigkeiten und Schwierigkeiten verschont werden. Rücksichtnahme findet man aber meist mehr bei Fremden, als bei den nächsten Angehöri» gen. Aber hoffentlich kommt für Sie auch einmal die Zeit, wo Sie selbe Herr Ihres Schicksals sind und nicht mehr auf andere Hilfe angewiesen