Habe ich Ihnen eigentlich mitgeteilt, dass unser lieber BORSETZKY hei Rschew geblieben ist? Durch seinen Tod ist eine beachtliche Lücke gerissen worden, die im Hinblick auf die lange und auf unser Museum zugesehnitteno Ausbildungszeit nicht sc schnell geschlossen werden kann.

Dp.ZILCH hoffte im Dezember wieder einmal auf Urlaub können zu können, aber die neuesten Ereignisse haben auch ihn mit Urlaubssper­re betroffen.

In unserem.Museum wird weiter und weiter gebaut. Dia Keiler_Rsu=

me sind mittels eiserner Türen in einzelne. Schotten zerlegt worden,

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damit im Ernstfälle nur ein Raum zerstört oder ausbrennen oh

sonst sind die Vorbereitungen nochmals verstärkt werden, über 3000 Sandtüten stehen bereit, 85 gefüllte Fässer erlauben uns bei Beschä­digung der Wasserleitung auf etwa 18 C00 Liter Wasser zurückzugrei­fen. Die gesamten Lichthof'Eingänge nach S, W und K (ausser der Trep pe) sind zugemauert, desgleichen alle Fenster des Erdgeschosses zu den Räumen von Prof.RICHTER. Auch die Fenster des kl.Hörsaals sind r zum Schutz der wertvollen Molluskenund'" Vogel^Bibliothek geschlossen worden. Nun geht es in den nächsten Tagen daran, 'eine B'acksteinfeofefe»

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schiebt auf . den Boden des I. Stoetzes in die Vogel ^Schausammlun.,^^n Schutze der darunter befindlichen einmaligen geologischen und zoolo­gischem Schaustücke zu legen. Die schweren Schauschränke müssen zu diesem Zwecke gehoben werden. Die zum Untersetzen notwendigen Beton--- £lötze sind bereits angefertigt. Sie sehen, Arbeiten in Hülle und Fülle und weitere Arbeiten, von denen wir vielleicht Jetzt noch nichts ahnen, werden folgen. Aber alles wird Ja gerne gemacht, wenn wir nur unsere Schätze heil über den Krieg hinwegbringer.

Mit herzlichen Grüssen und Wünschen

Ihr