7. 4. 43

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Lieber Rudolf!

Ich habe lange nichts von Dir» gehört, hoffe aber trotzdem, dass es Dir gutgeht.

Was macht die Hunsrück-Arbeit? ann werden wir mit dem Lin- gang des Manuskriptes rechnen können? Gebe mir doch gelegentlich eine kurze hachrieht, damit man den notwendigen Platz für die Arbeit be­reit stell en kann.

Nun habe ich schon wieder eine Bitte. Ein Mitglied schickt uns die beiden beiliegenden Stucke ein, die von Bicken stammen und in der Abhandlung von C.KOCH »Paläozoische Schichten und Grünsteine, Jb.Nass.Ver.Naturkunde lp58,S.±30 als Hypesthsnfeis beschrieben wor­den sein sollen und mit den »wasserhellen und irisierenden Labsador- LinSchlüssen eine mineralogische Seltenheit» sei.Von diesem Fundort stammfe das Stück a. Dag stück b stamme aus unmittelbarer Nachbar­schaft .- Herr Hobler möchte gerne wissen, ob seine Vermutung hinsicht lieh a richtig und b auch Hypesthenfeis sei.

Bei der Überprüfung der Durchgangschlüssel zwischen Museum und Ge-cl. Institut steile ich fest, dass Du nach unseren Eintragungen noch einen solchen Schlüssel im Besitz hast. Könnte ich diesen bei Gelegenheit zurückbekommen? Im Voraus besten Dank.

Mit besten Grüsson und

Heil Hitler! Dein