Otto Linck

Güglingen den 17.9,194:2

An das Senckenberg-Museum

Frankfurt a.M,

Z.Hd v.Dozent Dr.Reuling

Sehr geehrter Herr Doktor!

Hienit übersende ich Ihnen gem.unserm letzten Schriftwechsel

1. Die in meinem besitz befindlichen Originale zu der Isopo- dichnus-Arbeit.Ich freue mich zu hören,dass A.Seilacher seine Stücke Ihnen auch gegeben hat.

2, das Präparat und weiteres Schlamm-Material betr,die bstra- coden der sog.Öchsenbaeh-Schichtdes Stromberg-Stubensandsteins fKm 4JVielleicht ist es Ihnen möglich^us dem Rohmaterial noch bessere Schlämm-Ergebnisse zu erzielen,Es sind stark angewittert Brocken der sonst ziemlich harten Schicht;ich nehme an,dass sie sich zerdrücken lassen,Das Material des Präparats stammt vom selben Fundort und wurde dort mit dem Uesser abgelpratzt.Es wäre schön,wenn ich Ihre Ergebnisse am 24.10 anlässlich meines Vor­tragsbesuchs erfahren könnte.

Im übrigen wird es mich freuen,Sie bei dieser Gelegenheit persönlich kennen lernen zu dürfen und bin ich bis dahin bestens grüssend

Heil Hitler!

Ihr