Zoologisches Institut und Museum -er Universität GaJua.

Vrieftagebuch Nr.

Königsberg (Pc), üen 1Z. Oktober 1942

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Sehr gebhrter Herr Kollege,

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im Rahmen der Betreuung des franiösTSHien Kriegsge"lan^e 2 len~lnrstä= laek-rGef angenenlager durch die Albertus-Universitat, erlaube ich mir, Urnen abschriftlich den Fall des leutnsit Bouxin mit der Bitte um Beur­teilung vorzulegen. B. sass zuerst in Hamburg und Wurde dann nach dem Stablack geschickt, wo ein lebhafter Unterrichtsbetrieb herrscht, der dort als die Gefangenen-Sorbonne bezeichnet wird. Wir müssen da immer Vorträge halten, auch lesen sie viel Literatur 1 und tun das Mögliche.

'Für besondere Zwecke können die Gefangenen Ausgang erhalten, auch können sie zur wissenschaftlichen Arbeit abkommandiert werden. Herr B. stellt von Hamburg aus an mein Institut den Antrag, in der Sammlung einige La= mellibranchierarten sehen zu. dürfen. Ich stimmte natürlich zu, und darauf kam dieses Schreiben. Ehe ich seinen Besuch bei mir ermögliche, machte

iah Ihr fachmännisches Urteil oinholen und bin mit

Heil Hitler!

Ihr ergebener

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