Herrn

Baurat J A C 0 B X , Bad Homburg v.d.H.

^ / 3- §. 42

Sehr geehrter Herr Baurat!

Aus dem Gelände zurück, finde ich Ihr Schreiben vom 18,8.42 und die interessant^ und unserem Institut höchst /willkommene Arbeit über die Homburger Quellen vor. Ich möchte nicht versäumen, Ihnen für die« se hochherzige Schenkung herzliehst zu danken.

Mit grossem Interesse habe ich Ihre Ausführungen hinsichtlich der Homburger Quellen gelesen. Durch ProfDr.RICHTER, Dr.ZILCHdurch den Sie wertvolle Briefe unserem Museum übereignst haben und das Schrift tum, war ich bereits über die grossen Verdienste Ihres Herrn Vaters unterrichtet, aber dank ihrer Darstellung ist mir nun alles noch viel klarer/geworden. Es ist sehr bedauerlich, dass die tiefschürfenden und für Homburg so lebenswichtigen Arbeiten Ihres Vaters, SANDBERGERs und ROLLEs nicht mehr fortgesetzt werden.

Wir haben schon seit längerer Zeit mit der Zusammenstellung des Schrifttums über alle am Taunus auftretenden Quellen begonnen, sodass sich vielleicht hieraus ein neuer Auftrieb zu wissenschaftlichen Un«= tersuchungen und Beobachtungen ergibt.

Wir, vor allem Herr Prof .RICHTER, -würden es dankbar begrüssen, wenn Sie uns die ROLLEsehen Bücher und einige andere schenken -würden.Hier vwürde es am besten aufgehoben und am meisten nutz anbringend Verwen-- düng finden. Aus Ihren Zeilen ersehe ich, dass Ihr Herr Vater zu Prof. KAYSER-Marburg in enger Beziehung gestanden hat. Es wird Sie in diesem Zusammenhang freuen zu hören, dass die Bibliothek von Prof.KAYSER in den Besitz des Senckenberg-Museums übergegangen ist und hier