den 14. April 1Y4Z.
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Herrn Dr. H.Th. Heuling, Frankfurt/M., Senc kenberganlage 25.
Sehr geehrter Herr Dr. Heuling!
Zu meinem nicht geringen Schrecken bemerke ich jetzt, dass ich ganz versäumt habe, mich für Ihre Zusendungen am Anfang dieses Jahres zu bedanken. Natürlich sind die 60 Hefte von "Natur und Volk" für unsere Soldaten gut hier angekommen und die " ILsrnosfreun.de "danken Urnen herzlichst für diese Zusendung. Inzwischen sind die Hefte sicherlich alle schon bei den Soldaten angskommen. Herr Haeselbarth übernahm die Verteilung.
Auch die vier Hefte der oenckenberg-Abhandlungen (414,416,425 und 445) sind mit allerherzlichstem Hank in meine Hände gelangt. Um auf eine Rechnung dafür zu warten und da ich ja im Januar wieder nach Frankfurt/M. fahren sollte, legte ich Ihren Brief in das eine Heft und so entschwand er meinen Augen. Meine Reise hat sich nun auf unbekannte Zeit verschoben. Allerhand Veränderungen sind inzwischen ja erfolgt, wichtigere Arbeiten sind in den Vordergrund getreten, der Werkluftschutz und die Luftschutzorganisation haben uns mit neuen Kursen und arbeiten beglückt und der Tornir^ hat auch sein gut- feil dazu beigetragen, uns zu beschäftigen. Meine Schwester u-u. -ein Schwager sind ihre ganze Habe losgeworden und meinem Vater ist die Wohnung demoliert worden. An einzelnen Stellen hier in Berlin sieht es aus wie etwa in Charkow.
Inzwischen war ich jedoch nicht ganz untätig für Sie. Ich habe meine Sammlung nach für Ihr Museum brauchbaren Stücken durchgesehen und eine grosse Pappkiste damit vollgepackt. Bei meiner nächsten H e i se nach Frankfurt, aufgeschoben ist nicht aufgehoben, bringe ich sie dann mit. Ich möchte nur nicht Post und Eisenbahn stnrntk in heutiger Zeit damit belasten. - --
Die mir damals übergebene Preisliste für 1941 habe ich jetzt im Verein weitergegeben. Es sind zwar nicht mehr so viel Mitglieder da, die so intensiv an einem geologischen Thema arbeiten,wie es früher geschah, aber die eine oder andere Arbeit wird auch diese Herren vielleicht noch interessieren. Ich erzählte auch unseren Referenten für Silur ge schiebe, Aßmv-.Keben, /Walter N., Bin. -Weissensee, -Berliner Allee 55 ), von dem Wunsch Ihrer Muaeumsleitung, Ihre G-eschiebesamra- lung zu vergrössern. Er besitzt noch,neben den in das Geologische
Museum gegebenen Stücken, eine fabelhafte eigene Sammlung und er würde, wie er mir neulich sagte, gegen Literatur eine sehr schöne
Sedimentängeschiebe-Sammlung zusammenstellen können'.' '^enii Sie an etnr^R^solchen Tausch Int er e sse^iaben^sol/l'^ en/^so''brauch t en Sie nur an ihn zu schreiben. Ich glaube, ich habe damals schon von ihm erzählt. Er ist der beste Silurgeschiebekenner, den es wohl hier gib
an ihn zu schreiben. Ich glaube, ich habe damals schon von ihm er
zählt. Er ist der beste Silurgeschiebekenner, den es wohl hier gibt. Zvt. kann ich ihm auch sagen, dass er sich mal an Sie wendet.
Mit nochmaligem besten Dank für Ihre Sendungen und in der Hoffnung, dass Sie mir mein spätes Schreiben entschuldigen werden, verbleibt mit den besten ^rüssen und
Heil Hitler
ihr
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