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Herrn

Oberburgermei u ter ' : StaatsraL Dr.XPEBS Frankfurt a.M.

8.6.1939

Peiir verehrter Herr Oberbürgermeister!

Ihr Schreiben vom 16.5. ist erst jetzt nach 'Rückkerln von einem Lehrausflug in meine Eänae gelangt. Tch bitte es daher freundlichst zu entschuldigen, wenn mir erst heute eine Antwort möglich ist.

Die von Ihnen genannten Zeitschriften und Bücher umfassen auch nach meiner Kenntnis das Wesentlichste von allem, was über die Erforschung des Heeres veröffent­licht worden ist.

Einzuzufugen wäre:

Kieler Meeresforschungen (Kiel). Seit 1936.

Helgolanuer wissenschaftliche Meeresuntersuchungen (Helgoland-Kiel). Seit 1937. Im Auftrag des Peichs-u.Freuss.Ministerium für Wissenschaft usw.

Eine "Meeresforschungsgesellschaft" gibt es meines Wissens nicht. Die Aufgaben einer solchen Gesellschaft werden von einer Arbeitsgemeinschaft übernommen, denen mit vielen andern Staaten auch Deutschland angeschlossen ist:

Bureau Internat. pour 1'Exploration de la Mer.(Con= siel Internat. pour l'Expl. de la Mer.) Der Sitz ist Kopenhagen-Charlottenlund (Charlotten­lund-Slot . )

Es gibt ferner Veröffentlichungen über Lang^dgewinnun in Wattenmeer, hervorgegangen aus den entsprechenden An­stalten in KitzeDerg, Husum, Büsum und Nordorney, die nach dem Vorgang von Wilhelmshaven entstanden sind.

Endlich gibt es Fischerei-Zeitschriften in England mit 'wichtigen Aufsätzen sowie Veröffentlichungen der fran­zösischen ^Anstalten für Meeresforschung in Poscoe und in