Herrn

Oberbürgermeister Staatrat Dr.Krebs

26,9*1939*

Sohr verehrter Herr Oberbürgermeister /

Da mir wissen,daß auch unter den größeren Aufgaben dieser Zeit Ihre Aufmerksamkeit weiterhin den Kultur-Arbeiter, Frankfurts gilt,darf ioh annhecien, daß folgender Bericht ihnen nicht unerwünscht ist

1) Einliegend ein Brief des Oberbürgermeisters von TROPPAU,der den

Gedanken einerSenckenberg-Straße ir, Troppau verwirklichen UMfSSHüööU willAuch das wird wieder für Frankfurt werben* Bei der Heimkehr des Sudetenlandes hatten wir versuoht, die bisher dunkle Herkunft dar Familie Senckenberg aufzuklären, was bereits in überraschender Weise gelungen isi(Hatur u*Volk,68 S* ; 69 S, ;beide Hefte mit Lesezeichen

anbei ).

Ich halte es für meine Pflicht,Ihnen den Brtef des Tro'ppauer Ober= bürgerneioters voraulegen(für Rückgabe 'äre ich dankbar),bevor ich antworte. Vielleicht betrachten Sie cs für Ihr Vorrecht,selber einsu « greifen und einen neuen Antrieb au geben*Infolge der von Ihnen angeregt ten Forschungen Über die großd,cutache Tätigkeit der Sudeton-Abgeordne= ten in der Paulokirohe wird OBM KÜBLICH Ihnen auch unmittelbar au Dank verpflichtet werden*

2) ^s liegt ferner bei der erste der geplanten Museums-Kataloge:

ZILCU,Foraminiferen* Anschcindnd sehr nüchtern,aber nicht nur aur Sicherung nötig,sondern noch mehr für den Fortschritt der Wissenschaft.

Denn jedes der genanten Stücke ist bereits in Schrifttum als solches erwähnt und so aur Urkunde für weitere Beobachtungen,Answeiflungen,