Zu diesem Zweck ist Ja ersichtlich die Veröffentlichung von Halle im »Vierjahresplan»» erfolgt, die zwar weniger über Leistungen berichtet, als einen Anspruch anmelden will. Angesichts der Stelle, an der sie nun einmal erschienen ist, kann man ihr nicht entgegen- treten. Umso wichtiger ist es, einer für Frankfurt schädlichen Wir«= kung auf Jede andere Weise vorzubeugen.

Das wird am besten durch Veröffentlichungen geschehen, aus de­nen die Leistungsfähigkeit der hiesigen Forschung unwiderleglich her­vorgeht . Als solche liegen die nachfolgend genannten in der Nieder­schrift bereits vor und können erscheinen, sobald die geldliche Mög­lichkeit dazu gegeben ist. Hierbei sind auch einige Forschungen mit­genannt, die nicht unmittelbar der Mikro-Palaontologie dienen, aber für die Pflege dieses Gebietes in Frankfurt a.M. doch von Bedeutung sind:

a) Arbeiten für die ZeitschriftSenckenbergiana»:

E.TRIEBEL

Dr.h.c.P.GUTHÖRL Mk.2000.-

E.SCHMIDT

b) Arbeiten für die »Abhandlungen»

1. Dr.H.SCHMIDT: Die mitteldevonischen Rhynchonelliden der

Eifel. 40 Seiten, 5 Tafeln Mk.1Z00.-

2. Dr.S.SIMPSON: Das Devon der Südost-Eifel zwischen Nette

und Alf. 52 Seiten, 5 Tafeln Mk.1700.-

3 . Dr.W.SIMON: Archaeocyathacea. 85 S.,5 Taf. Mk.2100.-

4. Prof.Dr.WILCKENS: Kreide-Formation von»Süd-Georgien».

vor dem Abschluss. Etwa 60 Seiten

6 Tafeln Mk.2000.-

5. Prof.Dr.KREJCI_GRAF: Paläontologisehe Unterlagen zur

Erschliessung von Erdöl in Rumänien.

Kosten etwa Mk.l600.-

(Verf.ist Ordinarius in Freiberg, unser führender öl-Geologe, gegenwärtig in SO-Europa eingesetzt, mit mir seit Jahrzehnten befreundet und eifriger Senckenberger, will auf unserer Sammlung und mit Hilfe unserer Museumskräfte diese wirtschaftlich wertvolle Arbeit aufbauen;^ein Zuschuss ist zu erwarten. In Jedem Falle würde das Vorhaben das Frankfurter Ansehen heben und unsere Sammlungen bereichern.)