Bes.ehätigung ihrer Angestellten und Beamten, und endlich die Auf' bringüng einer kleinen Reservesumme, die für b:. uliche Unterhaltung beiseite gelegt werden muss, damit nicht jeder- Schaden wie bisher das ganze Budget zum Wanken bringt. Sie hofft die,Zahl Ihrer Mitglieder-weiter steigern und auch im Auslande neue Freunde) gewinnen zu können. Die Gesellschaft muss ein grosses Erbe wahren das Frankfurts Stolz war und immer bleiben soll; sie wird deshalb alle Kraft daran setzen, ihre laufenden Einnahmen nach und nach so zu steigern, dass sie die Ausgaben decken. Ob der harte Kampf in der furchtbaren Lage Deutschlands erfolgreich durchzufechten ist, lässt sich heute nicht'sagen. Die.Gesellschaft bittztzt alle Wohlgesinnten, sie zu unterstützen, weil.es ihr ganzes Stroben is und von jeher war, der Allgemeinheit zu.dienen. Sie bittet deshalb auch -den Magistrat, ihr für das Jahr 1921 nicht allein den früheren Zuschuss von 20 000 Mark, sondern ausserdem eine hoffent fe lieh nur .einmal nötige Extrabewilligung von weiteren 20..000 Mark zu gewähren. Die Gesellschaft weiss, -dass die Stadt selbst in Not ist und erbittet nicht mehr, als sie zum Loben braucht. Sie glaub aber, dass ihre mehr, als hundertjährigen Leistungen für die Allgemeinheit und ihre eifrigen Bestrebungen, das Museum zu retten, Anerkennung und tatkräftige Unterstützung verdienen und bittet daher um wohlwollende Prüfung ihres Wunsches. Die Gesellschaft isi gern bereit, die Einzelheiten ihrer Finanzlage und ihres Voran- ■schlags für 1921 vorzulegen.
' Die Direktion
der Senckenbergisehen Naturforschenden Gesellschaft u.i.d.N.
I. Direktor,