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Auszug zu8 den Protokoll der Sitzung des Unteraussohusses für die bildenden Künste pp. u, 4. März 1922»
§ 3 .
Der Vorsitzende bringt den in der Sitzung der Depu** tat ton vom 5 • Januar 1922 gefaßten Beschluss zur Verlesung betr . Regelung der Eintrittsgelder , Besuchsseiten und Fühm rungenbei den Frankfurter Museen und stellt diese Fragen er m neut zur Beratung . -
Fas Städel'sche Kmnstinstitut und die Stadt. Galerie haben bereits den Eintrittspreis an Wochentagen aüf 3.- / erhöht . Bei der Beratung empfHehlt Herr Jakob Bußbaum die Öffnung der Museen an den Sonntag-Bachmittagen bei freiem Eintritt. terr Dr. Epstein möchte den Vorsdhlag des Berrn Oberbürgermeisters betr. Freigabe der Stunden von 9-11 Uhr am Sonntag-Vormittag beim Städel und der städt 9 Galefie durohigeführt missen. Merr Direktor Seitwarzenski maoht auf di 1 Sohvierigkeit aufmerksam , die Galerien um 11 Uhr für die sah lenden Besucher frettumaohen; dagegen könnte vielleioht im Turnus mit den anderen Museen monatlich ein Sonntag-Bachs mittag frdigegeben werden . Die Vertreter des Städel betonen die Schwierigkeit , bei den andauernd sieh ändernden Verhält = nissen, zu definitiven Beschlüssen zu kommen .
Auf Vorschlag des Berrn Prof . Müller/faßfder Unteraus m 8ohuss den
Besohluss: der Deputation einstweilen fürjdie rein städt. Mu « seen (BistorischesKunst gewerbe - und Völker s Museum) folgende %ägelung vorzuschlagen:
Sonntags von 9-1 Uhr (10-1) freiz
ein Wochentag alterniere nd - jsbenfalls frei
an den Mondtagen ein Eintrittsgeld von 10 JKj
an den anderen
reld von 5
Wochentagen ein £intri§ts:
Die Administration des Städel wird ersucht , mit %ögs liebster Beschleunigung eint sprechende Vorschläge für die Besuoliszeiten und Eint rittsigelder an den beiden Galerien zu unterbreiten.
Die Mit glieder des Mitteldeutschen Kunstgewerbec er eins sollen ebenso wie die Bilfsvereine für die anderen Museen freien Eintritt beim Kunstgewerbe-Museum haben .