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Seit der Gründung der Senckenbergischen Raturf. -rscn enden Gesellschaft Jahre 1817 haben die Einnahmen lediglich aus eien Bel trugen i> rer Mitglieder, den Zinsen aus satzungsgemass festge.legter Clif tungen und gelegentlichen, meist zu besonderen Anschaffungen für das Musen:, bestimmen Schenkungen begütert er Mitbürg :r bestanden. Dazu kamen i r» den Jahren der Net, besonders in der Mitte des vorigen Jahrhunderts bis zur Jahre 1SG5 jährliche Beitrüge der Stadt. Mit diesen Einr.ahnen hat die Gesellschaft sich zur grössten naturwissenschaf 111 eben Gesellschaft Deutschlands feapsre? geschwungen. Sie hat ein Museum geschaffen und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt, das mit an erster Stelle in Deutschland steht, und auch im Auslunde Bewunderung erregt. Sie hat ferner wertvolle wissenschaftliche und populäre Veröffentlichungen in grosser Zahl herausgegeben, die im In- und Auslende hohe Achtung geniessen. Kurz, sie hat alles getan, um naturwissenschaftliche Bildung in den weitesten Kreisen zu verbreiten und insbesondere den Schülern und der Bürgerschaft von Frankfurt hohe Anregung und reiches Wissen zu. bieten. Unter der ehrenamtlichen Leitung weitblickender Männer ist sie ständig gewachsen, und erst die unermesslichen Sergen, die die letzten Jahre Deutschland aufgebür.tet haben, haben auch die Gesellschaft in Not gebracht. Sie hat aber in unermüdlicher Arbeit gesucht, neue Freunde und Gönner, und damit neue grossere Mittel zu gewinnen. Sie ist euch starker gewachsen, als je zuvor und hat Ihr Einkommen ausserordentlich gesteigert. Trotzdem aber vermag die Gesellschaft der raschen Zunahme der Teuerung nicht zu folgen, und wenn sie auet voraussieht, dass sie in ruhiger werdender,Zeit bald in der Lage sein wird, wie vor dem Kriege, tatkräftig und selbstlos, die Arbeiten der Verfahren fortzusetzen, so zwingt sie der