Notizen aber Geheimrat KBOBLAUCH

Geboren am 8. Januar 1863 za Frankfurt a.Main, evangelisch, preussischer Staatsangehöriger, Oberstabsarzt der Reserve, studierte von 188?. an zu Berlin, Bonn, Heidelberg und Strassburg, erhielt am 10. August 1387 die »pprobtzion als Arzt und promovierte am 4. Februar 1888 in der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Nach dreijähriger Assistentenzeit an der hiesigen Irrenanstalt und an der grossherzoglich psychiatrischen Universitäts-^ 1 inik zu Heidelberg liess er sich am 1. Aptil 1801 in Frankfurt a.JJ. , als praktischer Arzt nieder. Irn Sommer 1894 versah er interimistisch die erledigte Chefarzt­stelle am hiesigen städtischen Krankenhaus (medizinische und dermatolo gische Abteilung) und wurde am 1. Juni 1898 als dirigierender Arzt chit der Amtsbezeichnung Direktor an dem neuerrichteten städtischen Siechenhrus angestel1t. Als solcher lat er das seiner Leitung unter­stellte Krankenhaus, dem er ein neuro! jgisch-anatömisches Laboratorium an gegliedert hatgi eds kleinen Anfängen zu einer k’inischen Unterrricht:p Anstalt von anerkannter Bedeutung entwickelt, dem von dem Herrn Minis­ter öer geistlichen Unterrichts-und MeGizinalangelegenheiten die Be­rechtigung zur Aufnahme von Praktikanten erteilt worden ist. Knoblauch klinische Vorlesungen und Krankendemonstrationen aus meinem Spezial­fach (Krankheiten des Nervensystems und des Greisenalters) die er seit 1900 im Aufträge des hiesigen Ortsausschusses des Zentralkomitees für das ärztliche Fortbi1öungswesen in Preussen regelmässig im Stadt Kr nkenhaus abhielt, erfreuten sich allgemeiner Anerkennung der hiesi­gen und auswärtigen Ärzten und gehörten bei der ausgesprochenen Lehr­befähigung KNOBLAUCH^» zu den best besuchten der hiesigen ärztlichen Fortbildungskurse. Auch ist aus der Anstalt eine Reihe•wertvoll er wissenschaftlicher Arbeiten der Assistenten KNOBLAUCHS, zumeist neuro­logischen Inhalts, hervorgegangen. Als dirigierender Arzt des Stadt.

s Krankenhaus

Siechenhauses ist diese ÄMXKXXK unter seiner Leitung aus kleinen An­fängen zu einer klinischen Unterrichts-Anstalt von anerkannter Bedeu­tung entwickelt, werden.

Am 13. Oktober 190? wurde KNOBLAUCH der Professortitel verliehe»

am 28. September 1914 wurde er als etatmessiger ausserordentlicher Pro­fessor der klinischen Neurologie an der königlichen Universität be-