Ludwig Edinger

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geboren 13. April 1855, gestorben LS. Januar 1918

studierte in Heidelberg, Strassburg, Giessen; Assistent in Strass­burg, Assistent und Dozent an der Medizinischen Klinik in Giesser 1883 Arzt in Frankfurt, 1904 Direktor des Frankfurter Neurolo­gischen Instituts.

wurde am L6. Dezember 1863 bei tragendes und arbeitendes Mitglj glied der S. N. G.; seit 1912 Ewiges Mitglied.

war 'wiederholt Preisrichter und Vorsitzender der Tieddmann- und SoeHiinerring-Preis-Kommi ssionen.

schenkte 1899 zum Bau 300 Mark

1907 für die innere Einrichtung M. 1000.- übernahm«? 1914 zwei Anteilscheine für den Erweiterungsbau des Museums

gab wiederholt Mittel zum Ankauf zoologischer und pal ^'onto­logischer Objekte und schenkte oft Separata und Bücher für die Hausbücherei.

Fest vertrage:

beim 75jährigen Stiftungsfest, der Senckenbergisc-en Naturfor chenden Gesellschaft 1892 "Aber die Entwicklung unserer Kenntnisse von der Netzhaut des Auges«

bei der Jahresfeier 1915 «Die Entstehung des Menschen­hirns«

Vort rüge:

1883: Über einige wichtige Punkte aus der v -rgleichenden Physio­logie der Verdauung«

1888: Die Entwicklung des Vorderhirns in der Tierreihe»

1889: «Die Bedeutung des Kleinhirns in der Tierreihe«

1891: «Der heutige Stand unserer Kenntnis vom feineren Bau des CentralnervenSystems und dessen Bedeutung für die Psycho­logie»