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Dr. m«d. Matthias, Wilhelm 4»8«nf «ill« g«b. 5.11.1762 gest. 31.7.1842.
Matthias, Wilhelm de Nsufville wurde am ö. November 1762 zu Franl furt a.Sl. als Sohn des Kaufmanns Johann, Sebastian de Neufville und seiner Ehefrau Johanna, Sara geh. Fuchs geboren. Nach vollendeter Sehu zeit bezog er am 21.1.1781 die Universität Gottingen, an der er am 27.3.1764 zu* Doktor der Medizin und der Chirurgie promovierte. In ver haltnlsmassig jugendlichem Alter von noch nicht 25 Jahren verheiratet* er sich am 19.6.1787 mit Kegula kotze, mit welcher er bis zu deren Tode am 17.6.1835 fast 48 Jahre in glücklicher Ehe lebte. Der Ehe entsprossen 3 Kinder, von denen das erste, nach seiner Grossmutter Johanna Sara genannt, schon nach li Jahr, das zweite, Johannes, schon nach 1 Jahrs verstarb. Am IQ.3.1797 wurde ihm wieder eine Tochter geboren, welche ebenfalls die Namen Johanna Sara erhielt. Auch dieses Kind war jedenfalls von zarter Gesundheit, denn es bildete bis zu® Tode seines Vaters dessen stets und zärtlich© Sorge. Sie verheiratete sich am 16.10.1816 mit Sebastian de NeuLvills, dis Eh® blieb kinderlos.
In seinem Beruf als Arzt #ing Dr. de Neufville vollständig auf.
Aber nicht nur sein umfassendes Können, sein emsig s Streben und For- sehen nach Vervollkommnung seines Wissens waren »oi rr Lebenszweck, son- d:*n er entfaltete auch bis in sein hohes Alter einen fast ubergrossen Eifer, der leidenden Menschheit zu dienen. Sr gönnte sich nicht Ruhe, noch Rast und ©ine seiner schönsten Eigenschaften ist eben diese treue f unablässige Pflichterfüllung. Dieser Pflichteifer ging so weit, dass er unzählige Nachte seines arbeitsreichen Lebens der Hilfe für seine Nächsten opfert© und er soll sich in seinen letzten Jahren, als er sich endlich von der Arbeit zurückgezogen hatte, geSussert haben, dass er erst jetzt, wo sein Leben sich dem Ende zuneiga, die Wohltat eines ruhigen Schlafes empfinde, erst jetzt, da er nicht mehr für andere besorgt sein müsse.
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Wenn er sieh nun auch selbst das Zeugnis ti?u*ster Pflichterfüllung hatte geben können, das alle Welt ihm achtungsvoll gab, so war doch eine seltene Bescheidenheit eine weitere Zierde des treffliehen Mannes. Sie
lioss i?n selbst berechtigten Stolz niederkämpfen, noch bis ind hohe
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