und umfangreichen Arbeiten der Vermögensverwaltung der Gesellschaft

in selbstloser Weise ausgeführt. Auch nach dem Umzug in das neue Heim hat er die Kassengeschäfte der Gesellschaft noch eine Reihe von Jahren versehen, obgleich aus der »Necenbesd äftigung der früheren Jahre eine recht zeitraubende und nicht immer leichte Arbeit geworden war. Wenn man die Kassenumsätze des alten Senc.kenbergianums mit denen des neuen vergleicht, kann man ermessen, welch grosse last er auf sich ge­nommen hat, für die ihm die Senckenbergische Naturforschende Gesell­schaft jederzeit Dank wissen wird. Der Beginn seiner Krankheit zwang ihn leider im Jahre 1910 das innegehacte Ehrenamt

niederzu!egen. Ein liebenswürdiger Mensch von vornehmer Gesinnung, ein treuer Freund der Gesellschaft ist mit ihm dahingegangen und wenn die Gesellschaft fcetechtigter Weise stets der verstorbenen Gelehrten Kt£H gedenkt, die für die Senckenbergische Gesellschaft und ihr Museum gewirkt und geschafft haben, sc darf auch der Kaufmann nicht vergessen werden, der ihr in der für die Entwicklung des Museums ereignisvollsten und schwierigsten Zeit ein trefflicher und jederzeit hilfsbereiter Berater gewesen ist. Sein Andenken wird in der Gesellschaft unvergess­lich bleiben.

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