I) R E. Goldschmib
Frankfurt am Main
2, Mainzer Landsxkassb Taunus 2622.
März 1 8. 1916
Sehr geehrter Herr '.Vinter :
Zufällig hasre/ ich heute durch
meinem Vater , Lass Herr Dr S. 2 u d ge , Rechtsanwalt in Frankfurt, nicht abgeneigt wäre, der Gesellschaft etwas zu stiften. Seine Mutter ist vor ein paar Monaten gestorben
uni hat ihm viel Geldes / r ; ^um Kondolieren ist es da ja zu spät; aber Sie kcsnr.en ihm doch sonst einen sehosnen Brief.
schreiben.
Ein zweites, auf das ich auch
Herrn Professor Knoblauch schon aufmerksam gemacht habe, ist unser bedauerlicher Mangel_^an_Fublizität. Wir haben das feine Plakat; aber offenbar nur, hhh»sp®r um unseren Sitzungssaal damit zu schmücken. Sonst hat es noch nie eines Menschen Auge erblickt. Jetzt, wo die Leute nicht wissen^ wohin und wie sie ihre Frühlingsgefühle spazieren tragen sollen, kcennen sie dabei wenigstens unser Museum kennen lernen, Eintrittsgeld zahlen oder Mitglied werden. Dafür muss ihnen aber die Möglichkeit geboten werden sich zu orientieren, wo sieh das Ding findet, und wann es geojffnet.
So - und damit wünsche ich Ihnen einen vergnügten Sonntag. Mit den besten Grüssen