den 27. Juli 12,
Lieber Herr Professor
Mit herzlichem Dank empfing ich Ihre wunderschöne Karte und heute Ihren freundlichen Brief bebst Anlagen.
sehen habe ich mit Baurat Neher bereits dreimal konferiert. Die Sache steht .jetzt so, dass der rjedanke an einen westlichen Huertrakt, für allgemeinen Unive~si tätsgebrauch definitiv in der Versenkung verschwunden ist. dagegen hat Neher mir recht verlockende Pläne au sei nendergeset zt., wie man diesen Huertrakt für unsere Gesellschaft, d. h. als ihr Autit.orien und Laborato- tienhaus errichten könnte, was in vieler Hinsicht viel praktischer und angenehmer wäre, als unser jetztziger Plan. Wenn das gelänge, was wir jetzt ausgetüpfelt haben, so bekämen wir noch v ei mehr Platz, sowohl für unser Museum, wie für den akademi-
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sehen Betreib. Aber natürlich müssten die Mehrkosten von der Universität getragen werden. Neher will zunächst einmal berechnen, wieviel das ausmachen würde, und hält nicht für ausgeschlos sen, dass Adickes, falls die Differenz nicht gar zurgross ist, sich dafür gewinnen lässt.
Mit der grössten Freude erfuhr ich, wie gut es Ihnen allen geht, und besonders unserem kleinen Sorgenkind«, dem Fl sehen, für das diese Schwelzerreise ja wirklich ein Segen geworden ist. Die Meinigen befinden sich im Waldhaus Leistner in der Dölauerhaide bei Halle a. d. Saale auch so ziemlich nach Wunsch, besonders die Buben. Meine Frau jammert ein bischen,