Senckenbergische Nalupfonschende Gesellschaft

Telefon Rml II, No. 954.

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Frankfurt a. .Dezember .1.913,

Viktoria-Allee 7.

Sehr geehrter Herr Kollege! (£/l ~ J j

Herr Prof. Schauf hat Sie der Direktion als Arbeitendes Mitglied»» für die Gesellschaft vorgeschlagen.

Da die Direktion Sie ausserordentlich hochschätzt, hat sie diesen Vorschlag mit grosser Freude begrüsst. Ehe wir nun der Verwaltung der Gesellschaft diesen Vorschlag über mittein und Sie damit zur Wahl stellen lassen, bitte ich Sie freundlichst mir auf folgende Frage Auskunft geben zu wollen.

Die Ernennung zum arbeitenden Mitglied der Gesell­schaft ist nicht nur eine reine Ehrungssache, sondern wir erwarten von unseren arbeitenden Mitgliedern, dass sie besonders in den gegenwärtigen kritischen Zeiten aufs inten­sivste an den Verwaltungsgeschäften teilnehmen und durch regelmässiges Erscheinen bei den Sitzungen der Verwaltung circa 12 bis 15 Ma3 ? /'''cfie Gesellschaft fördern helfen. Ich gestatte mir daher an Sie die Anfrage zu richten, ob Sie gewillt wären ^ die Verpflichtung eines arbeitenden Mitgliedes im vollen Umfange zu erfüllen, oder ob Ihre sonstige Tätig­keit eine regelmässige Mitarbeit, wie Sie absolut notwen­dig ist, verhindern würde.