24 . N ‘vember 1917
Sehr verehrte Frau Doktor!
Namens der ^enckentergischen Naturforschenden Gese 1 !- sehaft möchte ich Ihnen herzlich danken für die güti^st geschenk ten beiden Bilder Ihres Gatten, unseres unvergesslichen Freundes Fr. Friedrich Wilhelm Winter. Ganz besonders das eine ist so sprechend ähnlich und so hervorragend gut, dass wir glücklich sind, es zu besitzen, Und es soll einen guten Platz in unserem Sitzungszimmer bekommen. Auch für die andere Photographie, die unserer Bildersammlung, der leider im Kriege Gefallenen einverleibt werden soll, sage ich Ihnen verbindlichen Dank. Ich habe sehr bedauert, dass Sie unserer Jahrhundertfeier nicht beigewohnt haben, wein ich es auch gut verstehen kann, haben doch auch wir Ihren Mann und noch manchen anderen gerade an diesem Tage besonders schmerz lieh vermisst. Auch bei all den Vor arbeiten habe ich oft an ihn denken müssen, wie er mich bei ähnlichen Anlässen früher immer so glänzend unterstützte und so gut beriet. Er hat stets mit so viel Liebe für seine Senckenbergi sehe Gesellschaft gearbeitet.