Mein lieber Herr Heintzenberg!

28.September 1920

Das war ja ein hocherfreuliober Brief! Mit den 20 neuen Mitglieder aus Offenbach überschreiten wir die 3000 Mitglieder. Aber die Haupt­sache ist, dass Ihre Werbetätigkeit uns wieder neuen Mut gibt, trotz allem weiterzuarbeiten, damit wir über die schlechte Zeit fortkommen. Ich danke Ihnen auch im Namen der Senckenbergischen Gesellschaft herzlich für Ihre uneigennützige Tätigkeit.

Die Mitgliedkarten werden unpersönlich ausgestellt damit

von den Schulen der eine oder andere Herr hingehen kann.

Wir haben bisher vermieden, Mitglieder zu werben, und

gewissermassen Prämien auf jden Kopf zu setzen. Es wird damit etwas gegen den Idealismus gesündigt und mir scheint, wir hätten allen Grund, diesen möglichst aufrecht zu erhalten und zu pflegen. Deshalb wollen wir auch lieber uns darauf verlassen, dass Sie und andere Freunde aus Offenbach uns immer wieder dann und wann ein Mitglied bringen oder gar mit Listen überraschen, wenn sie auhh nicht immer so umfangreich sind, wie die heutige. Dagegen ist Ihr Vorschlag sehr nett, an einigen Stellen werbeplakete aufhängen zu lassen. In zwei bis drei Wochen ist unser VortragsVerzeichnis für den Winter fertig. Wir werden Ihnen da:.n zur Verteilung an geeignete Leute eine Anzahl von Exemplaren zugehen lassen und ebenso unser prachtvolles grosses