10. Oktober 1015

Herrn

Dr. med. D. Rothschild

Held S o d e n

Hochg- ehrter Herr!

Bei Durchsicht unserer Bücher finden wir, dass Sie mit, den Mi tgl iedsbei Ir "gen für die Jahre 1914, 1915 und 1916 noch im Rückstand sind, was wohl Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein dürfte. Wir bitten Sie ergebenst um Einsendung der Betrüge von je 20 Mark (= zusammen 60 Mark) unter Benützung der beiliegenden Zählkarte. Sollte der Betrag bis zum 1. November nicht eingegangen sein, so hoffen wir in Ihrem Einverständnis zu handeln, wenn wir die Summe der Einfachheit halber nach dem 1. November durch Nach nähme erheben lassen,

Mit vorzüglicher Hochachtung ganz ergebenst