>ehr- geehrte Gnädige Freu!

Sine warme Freundin unseres Museums, Frau Marie KAY SER hat uns don Rat.gegeben, uns in unserer Not auch an Sie zu wenden und Ihnen einen unserer Aufrufe zu übersenden. Sie werden daraus ersehen, dass der Zusammenbruch Deutschlands die wissenschaftlichen Institute und damit ganz besonders diejenigen, die die Wissenschaft weitesten Kreisen mitteilen, auf das furchtbarste getroffen hat. Wir kämpfen um unser beben, um die Möglichkeit, die Arbeit unserer Väter zu er­halten; wir kämpfen darum, dass unsere treuen Beamten und Angestellten nicht hungern. Wenn Sie in der Lage wären, uns durch eine Spende in unseren Bestrebungen zu unterstützen, wenn Sie für uns warben konnten, oder uns Adressen mitteilen würden, an die wir uns hilfesuchend wenden können, so würden Sie damit die Hoffnung wieder aufleben lassen, dass wir trotz oller drückenden Serge das Schwerste, den völligen Zusammen­bruch verhüten können. Seien Sie überzeugt, dass Sie damit ein Institut unterstützen, das mit aller Kraft bestrebt ist, trotz eigener schwerer Sorgen am Wiederaufbau Deutschlands tatkräftig mitzuarbeiten.

Mit ausgezeichneter Hochachtung

Die Direktion der Senckenbergischen N^turfersehenden Gesellschaft und

deren Auftrag