einen Jahresbeitrag und werden deshalb als »ewige Mitglieder» be- I zeichnet. Die Höhe der einzelnen Beträge, die uns zur Erlangung der ewigen Mitgliedschaft in diesem Jahre zugegangen sind, schwankt zwi­schen M. 5 ' >, 0. - und 2000.-

Vielfach ist diese ehrwürdige Einrichtung von den Angehörigen verstorbener, um die Gesellschaft besonders verdienter Männer, nameni lieh unserer arbeitenden Mitglieder , benützt worden, um deren Andenk« durch Schenkung eines entsprechenden Betrags in unserem Museum eine bleibende Stätte zu sichern, indem die Hamen sämtlicher ewigen Mit­glieder nicht nur unseren alljährlich erscheinenden »Bericht» zieren sondern auch auf den Marmortafeln in unserem Museum mit goldenen Lettern eingemeiselt sind. So sind auf Wunsch ihrer Hinterbliebenen 2.Ü6 während der beiden Jahre meiner jetzt ablaufenden Amtsführung verstorbenen arbeitenden Mitglieder mit Ausnahme Geheimrat Weigerts in die Reihe unserer ewigen Mitglieder eingetragen worden - Oberleh­rer I.Blum, Prof.E.Askenasy, Garl von Erl«nger und D.F.Heynemann: nur Weigert noch nicht. Es erscheint mir aber förmlich unnatürlich und undenkbar, dass gerade der Name dessen , der von den Verstorbenen doch weitaus unser wissenschaftlich- verdienötv llstes arbeitendes Mitglied im letzten Menschenalter gewesen ist, nicht auf unserer Marmortafel stehen sollte, die allen kommenden Generationen künden wird, weiche hervorragende Gelehrte und Forscher unserer Gesellschaft angehört haben! Ich fürchte, mir einen berechtigten Vorwurf zuzuzie­hen, wenn ich die Hinterbliebenen Geheimrat Weifcerts , denen offenbar

die Einrichtung unserer ewigen Mitgliedschaft unbekannt geblieben