25. September 1911.

Sehr geehrter Herr Doktor!

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Mein Wunsch Sie zu sprechen war dadurch veranlasst, dass ich Sie höflichst bitten wollte, das beifoolgende vierte Heft des 29. Bandes unserer Abhandlungen für unseren Bericht ganz kurz zu besprechen. Ich hatte gern persönlich Rücksprach mit Ihnen genommen, da ich aber selbst über meine Zeit nur schwer disponieren kann, erlaube ich mir, mich schriftlich an Sie zu wenden. Für das Referat steht einschliesslich der Überschrift nur eine Seite Petitdruck unseres Berichtes zur Verfügung. Es könnte sich demnach nicht um eine kritische, Skiern nur um eine kurze inhaltliche Besprechung des Heftes handeln. Würden Sie die grosse Güte haben, das Referat zu übernehmen und könnten Sie es mir vielleicht noch im Laufe dieser Woche zuschicken? Ich wäre Ihnen hierfür ganz be­sonders dankbar, da ich niemand anderes wüsste, den Ich um die grosse G fälligkeit bitten könnte.

Mit freundlichem Gruss

Ihr ganz ergebenster

I. Direktor.