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Sehr geehrter werr Welf f !

2 4. A o r i 1 1922

Ihr f reundl i eher- Brief vom. 22. April 1922, hat ni r* sehr viele Freude gern acht, wo 1 er* uns zei-gt, Was'für einen treuen Freund wir an Ihnen haben, lu r;schi cken Ihnen'.-glei chzei t ig einiges. Werbern;! erial zu,* aus de:". . Cic mancherlei ,-,en t ne) men kennen.,; Vielleicht haben auc- die bei 3 gelegten We.rbescM-ei : .-en einiges Interesse. Lichtbilder ßind : zwar im Augenblick kaum du, aber wir haben ine ganze-.. Anz ahl ,g-utoi;photegra- phi scher Pint len und wirken sehr-gurrte rieh t ui Id e r auf nehmen lassen, -wenn.Zeit genug vorhanden ist .. und wegn Sie .uns mi feteilen, welche 'Grosse diese Bilder-.- hüben soll Len.-Da, unser Photograph Im, Hause braucht

nicht viel Zeit verloren zu gehen. : Über- dis ' Beziehungen .GOETHE s zu unserer Gesellschaft mochte ich Ihnen Folgendes/ mit teilen: GLEIHE wurde 192Q zum Korrespondierenden Mitglied unserer Gesellschaft . erptnnt und gehörte ihr bis zu seinen Tode als sclc % os an. In.dieser Eigenschaft hat er* natürlich nicht allzuviel Einfluss ausüben können. Jedoch hat er in der üblen Zeit, in der Deutschland .danamsl nach den Befreiungs­kriegensichbefand, immer und .immer wieder, in seinen Schriften die Frankfurter Darauf h ngewiesen, dass sie für ihre wissenschaftlichen Institute und Museen in gpv.nszügiger : . Weise eintreten müssten und es ist nicut zuletzt ihm zu verdanken, dass es 1317.zur Gründim., der Gesellschaft und 1921 zur Eröffnung des Museums kommen konnte. Sein Einfluss ist entschieden grosser, -als derjenige Senckenbergs, der ja lediglich den Namen des Museums bestimmt hat, weil damals alles, was si