27.Juni 1924

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Sehr geehrter ^srr Direktor! /

Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie in so ausführlicher Form auf einen Misst and hinweisen, von dem mir tatsächlich nichts

bekannt war. Ich glaubte nicht, dass.so viele Drucksachen durch die Schüler zu befördern waren! Das macht es natürlich zur gebieterischen Pflicht, im Interesse des Unterrichts, derartige Beschäftigungen der -chüler einzuschränken, so weit es geht. Wir würden ohne weiteres Ihrer Anregung Folge leisten, wenn das jetzt schon ginge. Ein einfacher Blick auf die Finanzlage der Gesell­schaft, die ihr ganzes Vermögen verloren hat, die also aus den laufenden Mitgliedbeitr'gen nicht nur die laufenden Ausgaben, sondern auch die früher aus Zinsen bestrittenen Gehälter und Löhne ihre Angestellten bezahlen muss, zeigt, dass die Gefahr eines Zusammenbruchs durch jede Ausgabe sehr verschärft wird.

Wir müssen auch die kleinsten Ausgaben einstweilen vermeiden (wir kaufen seit Jahren keinen Bleistift, keine Stückchen Papier, sende n lassen uns alles von Firnen schenken, die vop Fall zu Fall immer wieder gewonnen werden) und zu diesen gehört eben auch die Portoausgabe. Ich wäre Ihnen haher sehr dankbar, wenn Sie einstweilen gestatten würden, dass auch die Schüler d,er Muster­schule, wie die aller anderen höheren Schulen uns. helfen, unter der Zusicherung, dass unsere Gesellschaft sofort mit>r Versen­

der Zusicherung, dass unsere Gesellschaft sofort mit>r V düng durch die Post beginnen wird, wenn sie. dazu auch ir