Frankfurt a.Main, den 4.März 25
OSCÜK WOLTE 11-S
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Liebigstrasse 33.
Herrn
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Professor Dr. Drevermann,
Hier.
Senekenbergisehe Na turforschende Gesellschaft.
Sehr geehrter Herr Professor!
Die nachstehenden Zeilen enstehen hei der Lektüre des nunmehr monatlich erscheinenden Berichtes unserer Gesellschaft und ich zweifle nicht, dass Ihnen persönlich, als dessen Re= dakteur alle Aeusserungen aus dem Leserkreise willkommen sein werden.- Zu der vorliegenden Form der Monatsschrift (ich wähle absichtlich diese Bezeichnung) kann Sie jeder an der Sencken= hergischen Stiftung interessierte Leser und jeder Naturfreund, oh nun vom Bau stammend, oder nur Laie, nur beglückwünschen. Seither musste der alljährlich erscheinende Bericht schon das Odium des » Jahresberichtes " auf sieh nehmen, er wurde gele=® sen und - vergessen.- Die heutige Fassung dagegen bietet tatsächlich so viel Anregendes, dass derselben nur zu wünschen ist, eine möglichst hohe Zahl der Auflage zu erleben und in die weitesten Kreise unserer Bevölkerung einzudringen. Aus den Notizen am Schlüsse jedes Heftes entnehme ich, dass Sie allen Anregungen zugängig sind und aus dieser Wahrnehmung heraus bitte ich Sie uns wenn möglich recht oft auf die bemerkenswertesten Zugänge unseres Museums aufmerksam zu machen.- Selbst der naturwissenschaftlich gebildete Freund und Anhänger des Senckenbergianums kann unmöglich so auf dem Laufenden sein, kann unmöglich heute bei der Berufsarbeit soviel Zeit aufbrin« gen, oft in^ die so reichen Sammlungen zu gehen und nun mit