Seilschaften zu Erlangen, Helsingfors, der niederrheinischen Gesellschaft zu Bonn, der Gesellschaft für Geburtskunde und Gynäkologie zu Berlin übersendeten Glückwunschschreiben und Adressen; die Gesellschaft für Naturwissenschaften in Dresden, sowie der Verein für Naturwissen­schaften von Hamburg-Altona ernannten den Jubilar zu ihrem Ehren- mitgliede. Die Senkenbergische naturforschende Gesellschaft zu Frankfurt a/M. überschickte eine Denkschrift, verfasst von Prof. Dr. Lucä. Be­sonders erfreute den Jubilar eine Anzahl wissenschaftlicher Abhandlungen welche zu einer Denkschrift vereinigt, zugleich mit einer Adresse von sämmtlichen in akademischen Stellungen befindlichen Schülern des Jubi­lars durch eine Anzahl derselben, an deren Spitze Hr. Prof. Dr. v. Voi t und Hr. Prof. Dr. Rüdinger als Redner sich befanden, persönlich überreicht wurden. Von S. Excell. dem Herrn Minister Freiherrn von Feilitzsch, sowie von 8. Excell. dem Herrn Präsidenten von Ober­bayern Freiherrn von Pfeufer erhielt der Jubilar ^Glückwunschschreiben, und vom k. Obermedicinalausschusse brachte ihm dessen Vorstand, Herr Obermedicinalrath Dr. von Forschen st einer, vom k. Medicinal- Comite, dessen -Vorstand der Jubilar schon seit 26 Jahren ist, eine De­putation desselben, Herr Generalstabsarzt, Prof. Dr. Ritter von Nuss­baum, Herr Obermedicinalrath, Prof. Dr. von Hecker, sowie Herr Prof. Dr. H. Ranke ihre Glückwünsche mündlich dar. Dasselbe ge­schah durch die Herren Oberstlieutenant Würdinger, Prof. Dr. J. Ranke und Prof. Dr. Tappeiner als Repräsentanten der Münchener und Deutschen anthropologischen und der morphologisch-physiologischen Gesellschaften, ferner durch die Herren Oberstabsarzt Dr. Friedrich, Dr. Schnizlein und Dr. Beetz als Vertreter des ärztlichen Vereines in München, und durch die Herren Kreismedicinalrath Dr. Vogel und Landgerichtsarzt Dr. Laval von Seiten des bezirksärztlichen Vereines. Auch die k. Haupt- und Residenzstadt München brachte ihre Glück­wünsche durch die beiden Herren Bürgermeister Dr. von Erhardt und und Dr. Widenmayer und zwei Herren des Gemeindecollogiums in einer künstlerisch reich ausgestatteten Adresse dar. Endlich wurde der Jubilar auch noch durch eine grosse Anzahl von Schreiben, Telegrammen u. s. w. von einheimischen und ausländischen Freunden, Gönnern und Schülern hoch erfreut, die einzeln aufzuzählen hier der Raum nicht erlaubt. Wir können nur noch zu unserer Freude mittheilen, dass der greise Jubilar die ihn selbstverständlich in hohem Grade aufregende Feier gut überstand.