Unter den

Vaterstadt, welche von dem hohen Sinn

l vielen gemeinnützigen Instituten unserer Yatersi

und der grossen OpferWeitwilligkeit ihrer Bürger jcddm unb e fangenen F r emden ein beredtes Zeugniss geben, nimmt die Senckenbergisclie naturforschende Gesellschaft eine hervorragende Stelle ein Während des halben Jahrhunderts ihres Bestehens hat dieselbeAiin Museum geschaffen, welches

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in manchen -B ra luih e n den grossartigsten und reichfundirte^en -^festalten der-Art sich würdig zurDeite ^ ^

stellen kann und mit Recht zu den ersten Sehenswürdigkeiten Frankfurts zählt.

Ihre naturhistorischen Abhandlungen haben bei den bedeutendsten Gelehrten des In- und Auslandes den Ruf grosser Gediegenheit und werden selbst von den entferntesten wissenschaftlichen Vereinen im Tausch zu erwerben gesucht. Die Lehasrtriige, welche die Gesellschaft von tüchtigen Docenten über die verschiedensten naturgeschichtlichen Z weige veranstaltet'.und zu denen sie in liberalster Weise den Lehrern und älteren Schülern hiesiger Unterrichtsanstalten freien Zutritt gewährt, regen zum Studium der Natur gewiss ebenso an, wie die grossen Sammlungen, welche jetzt dreimal wöchentlich dem allgemeinen Besuch geöffnet sind, und es ist nicht zu iviel behauptet, das» -die.-meisten der ausgezeichneten Naturforscher, welche aus unserer Vaterstadt schon hervorgingen, hier die erste Anregung zu ihrem Studium und die Wiege ihres Wissens fanden.

Mit gerechtem Stolze dürfen unsere Mitbürger im Hinblick auf solche Leistungen nach der zweiten deutschen Stadt fragen, die aus sich heraus ein Gleiches hervorbrachte: man wird ihnen keine nennen können. '

Dass ein so gemeinnütziges, die Stadt in hohem Grade zierendes Institut nicht blos in seinem Bestehen gesichert, sondern zu immer höherer Entwickelung gebracht werde, dies denken wir muss der Wunsch eines ^eden Bürgers sein, der es mit Frankfurt wahrhaft wohl meint.

Alle Verwaltungsgeschäfte der ^enckenbergischen Gesellschaft, sowie das Ordnen ihrer Samm-

bedeutender Mittel, die sie auch - m Zukunft nicht auswärts -S achen kann - n o ch - will, -s ondern wie bisher hauptsächlich durch die Beiträge^ih^r Mitglieder zu erlangen hofft: ein erleuchteter und auch für das Gemeinwohl thätiger Bürgersinn m« s s , wie im verflossenen halben Jahrhundert, so auch fernerhin ihre AxlUidu ganze Stütze sein.