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Forstbotanischcs Merkbuch für Hcsscu-Nassau. Mit 26 Wbildungcu. Hcrausgegcbeu auf Veranlassung dcZ Mi­nisters für Landwirtschaft, Domänen und Forsten. Verlag von Gebr. B o r n t r ä g e r , Berlin SW. 11, Dessauer­straße 29. (Preis-geoundeu Mk. 3,60.) Der amtliche Charakter der Veröffentlichung bürgt dafür, daß sie mit Gründlichkeit und mit' Benutzung großer Hilfsmittel zu Werke gegangen ist. Beschlossen wurde sie in einer vom Ministerium angeregten Versammlung von, Vertretern der naturforschendcn Gesellschaften und "Vereine von Frank­furt, Hanau, Kassel und Wiesbaden, wie Forstmeister Tr. Adolf Rörig vom Senckeubergianum in der Einleitung berichtet. Es handelt sich nur um eine Art Inventarauf­nahme der Forsten unserer Provinz, besonders derur­wüchsigen" Waldteile, und alter, bemerkenswerter Bäume. Das Buch bcginut niit der Beschreibung des Frankfurter Gebiets, der alten Ei be ( im Botanischen Garten, der drei- hundertjährigen Ulmen im Zoologischen Garten, die noch von der ukalten Pfingstweide stammen, anderer interessan­ten Bäume und des Stadtwaldes mit Buchen und Eichen, die fast ein halbes Jahralt sind, und mit Linden und Kiefern von zwei und drei Jahrhunderten. In dieser Weise sind dann die anderen Mainwälder, die Forsten int Taunus und Rhcingau, an der Lahn, auf dein Westerwald und in Kurhessen, der Burgwald, Habichtswald, Senling, Rhön, Vogelsberg, Wesergebirge und der schmalkaldische Teil des Thürmgerwaldes eingehend untersucht und beschrieben. , Nicht nur Naturforscher und Forstleute, auch Wanderer u> '

' Nalurlicöhaber werden sich gern mit dein Buch bcfreu den. ' £t '

Mosaik. Der berühmte Nestor der deutschen Anatomen, Exz. Gcheimrat Prof. Albert v. K ö l l i t c r, bic Zierde I der Würzburger Universität, ist am gestrigen Donnerstag gestorben. Geheimrat v. Kölliker, der schon seit mehreren Semestern nicht mehr Vorlesungen hielt, stand im 89. Jahre. Geboren am 6. Juli 1817 zu Zürich, gehörte er nach Aüsol- vierung seiner Studien zuerst einige Jahre dem Lehrkörper \ der Hochschule seiner Vaterstadt an (18431847) und wurde im Jahre 1847 als Ordinarius nach Würzburg berufen, wo j er über ein halbes Jahrhundert gewirkt hat. Sein Haupt- j forschungsgebiet waren die normale mikroskopische Ana- > tonne, die Embryologie und die vergleichende Anatomie.

, Die Zahl seiner Schriften ist außerordentlich groß. Seine j Entdeckungen waren epochemachend und seine Autorität un-

j bestritten.

.Illustrierte Reise- und Bäder-Zeitung.

Nr. 331. 22. November 1905.

Die

F r ?. 111 l'Mark betrügenden Frankfurt a. jk. Arbeit zu-

*-b. Reina'ch-Preis für Paläontologie. E> Preis von 1000 Mark soll der besten Arbeit guerkannt we de», die einen Teil der Paläontologie des Gebietes ztorsiH, Aschaffenburg, Heppenheim, Alzey, Kreuznach, Koblenz, Ems, Gießen und Büdingen behandelt; nur wenn es der Zusam­menhang erfordert, dürfe» andere Landesteile in die Arbeit embezogen werden. Die Arbeiten, deren Ergebnisse noch nicht anderweitig veröffentlicht sein dürfen, sind bis zum 1. Oktober 1907 in versiegeltem Umschläge, mit Motto ver­sehen, an die Direktion der Senckenbelgischen Na­turforschenden Gefellschaft in Frankfurt a. M. einzureichen. Deo Name des Verfassers ist in einem mit gleichem Motto versehenen zweiten Umschläge Leizufügen. Die Senckenbergische Gesellschaft hat die Berechtigung, die­jenige Arbeit, der der Preis zuerkannt wird, ohne weiteres Entgelt in ihren Schriften zu veröffentlichen, kann aber auch dem Autor das freie Verfügungsrecht überlassen. Nicht preisgekrönte Arbeiten iverden den Verfassern zurückgesandt. Ueber die Zuerteilung des Preises entscheidet bis spätestens Ende Februar 1903 die Direktion auf Vorschlag einer von ihr noch zu ernennenden Prüfungskonrmission.

.Smickenbergische Raturforschende reibt den 1000 Mark betragenden aus. Er soll der besten Arbeit zu- -erkaunt werden, die einen Teil der Paläontologie des Gebietes zwi- Aschaffenburg, Heppenheim, Alzey. Kreuznach, Koblenz, Ems, -s. gondelt Die Arbeiten, deren Erzeugnisse

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Gießen und Büdingen behandelt. Die Arbeiten, deren i-rzeuginiw --* veröffentlicht sein dürfen, sind bis zum 1.

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noch nicht anderweitig veröffentlicht sein Oktober 1907 einzureichen.

* b. Reinach-Preis für Paläontologie. Ein Preis von 1000 Mark soll von der Senckenbergischen Ge­sellschaft der besten Arbeit zuerkannt werden,, die einen - Teil der Paläontologie des Gebietes zwischen Aschaffenburg, Heppenheim, Alzey, Kreuznach, Koblenz, Ems, Gießen und Büdingen behandelt; nur wenn es der Zusammenhang erfordert, dürfen andere Landesteile in die Arbeit einbezogen werden. Die Arbeiten, deren Er­gebnisse noch nicht anderweitig veröffentlicht sein dürfen, sind bis zum 1. Oktober 1907 in versiegeltem Umschläge, mit Motto versehen, an die Unterzeichnete Stelle einzu- reichen. Der Name des Verfassers ist in einem mit gleichem Motto versehenen zweiten Umschläge beizufügen. Die Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft hat die Berechtigung, diejenige Arbeit, der der Preis zuer- kannt wird, ohne weiteres Entgelt in ihren Schriften zu veröffentlichen, kann aber auch dem Autor das freie Ver­fügungsrecht überlassen. Nicht preisgekrönte Arbeiten werden den Verfassern zurückgesandt. Ueber die Zu- erteilung des Preises entscheidet bis spätestens Ende Februar 1908 die Direktion auf Vorschlag einer von ihr noch zu ernennenden Prüfungskommission.

üägKcb« Rundschau.

N?.s1L.

1. November 1803.

* Kleine Mitteilungen. Ein Preis von 1000 M. soll der besten Arbeit zuerkannt werden, die einen Teil der Paläontologie de» Gebietes zwischen Aschaffenburg, Heppenheim, Alzei, Kreuznach, Koblenz, Ems, Gießen und Büdingen behandelt; nur wenn es der Zusammenhang er­fordert, dürfen andere Landesteile in die Arbeit einbezogen werden. Die Arbeiten, deren Ergebnisse noch nicht anderweitig veröffentlicht sein dürfen, v sind bis zum 1. Oktober 1907 an die Senckenbergische '

* Naturforschende Gesellschaft zu Frankfurt a. M. einzureichen. Die Arbeit, der der Preis zuerkannt wird, veröffentlicht die Gesellschaft ohne weiteres Entgelt in ihren Schriften. Nicht preisgekrönte Arbeiten werden den Verfassern zurückgesandt. Die Zuerteilung des Preises erfolgt bis spätestens Ende Februar 1908.