Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft
Frankfurt am Main.
OL
I. Verzeichnis der Vorlesungen im Sommerhalbjahr 1905.
Prof. Pr. H. Reichenbach : „Naturgeschichte der Insekten, Spinnen und Tausendfüssl er “. Im grossen Hörsaal des Bibliothekgebäudes, Grosse Eschenheimerstr. 76.
Dienstag und Freitag abends 6—6 3 /4 Uhr.
Beginn: Dienstag, den 9. Mai 1905.
Prof. Dr. F. Kilikelin : „Geologie von Südwest-Deutschland, besonders die Tertiär - und Diluvialbildungen, mit Exkursionen“.
Donnerstag abends von 7—8 Uhr.
Beginn: Donnerstag, den 11. Mai 1905.
Prof. Dr. M. Jlöbius: „P h ysiologi e der Pflanzen“. Im Aufträge des Dr. Senckenbergischen Medizinischen Instituts. Im kleinen Hörsaal des Bibliothekgebäudes, Grosse Eschenheimerstr. 76.
Montag und Donnerstag abends 6—7 Uhr.
Beginn: Montag, den 1. Mai 1905.
Dr. F. Römer: „Zoologisches Praktikum“ (mikr osko pisch-z ootom ischer Uebungskursus).
Vorherige Anmeldung notwendig. Im Museum, Bleichstrasse 59. y a^^loI Donnerstag nachmittags 6 Uhr.
Beginn: Donnerstag, den 4. Mai 1905.
Die Lehrer und Lehrerinnen sämtlicher hiesiger Schulen, die Schüler der Prima und Obersekunda der Gymnasien, Realgymnasien und Oberrealschulen, sowie der Prima der Realschulen haben zu den Vorlesungen
freien Zutritt.
II. Senckenbergisches Museum.
Das naturhistorische Museum, Bleichstrasse 59, ist unentgeltlich geöffnet: Mittwochs von ‘2—4 Uhr, Sonntags und Freitags von 11—1 Uhr, sowie am ersten Sonntag eines jeden Monats auch Nachmittags von 2—4 Uhr. Besichtigungen des Museums durch Schüler und Schülerinnen unter Führung ihrer Lehrer, bezw. Lehrerinnen können nach vorheriger Anmeldung an allen Werktagen von 8—1 und von 3—6 Uhr erfolgen.
III. Botanischer Garten.
Der botanische Garten des Medizinischen Instituts der Dr. Senckenbergiscb en Stiftung, grosse Eschenheimerstrasse 76, ist bis zum Eintritt der Dunkelheit geöffnet Das Betreten desselben ist jedoch Schülern und Schülerinnen nur in Begleitung Erwachsener gestattet.
IV. Senckenbergische Bibliothek.
Das Lesezimmer der Se nebenher gischen Bibliothek, grosse Eschenheimerstrasse 76, die sich aus den Beständen der Dr. Senckenbergischen Stiftung, der Sencke nbergis eben Natur- forschenden Gesellschaft, des Physikalischen Vereins, des Ärztlichen Vereins und des Vereins für Geographie und Statistik zusammensetzt, steht dem Publikum an allen Werktagen von 10—1 Uhr und — Samstags ausgenommen — von 6—8 Uhr zur Benützung offen. Zum Entleihen 'von Büchern sind nur die Mitglieder der beteiligten Vereine berechtigt.
Frankfurt a. M., im April 1905.
Der I. Direktor
der Senckenbergischen Xaturforschenden Gesellschaft
])r. Ml. August Jassoy.
t’. j. 38. IV. 05. 150.