Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft
Frankfurt am Main.
I. Verzeichnis der Vorlesungen im Winterhalbjahr 1904=05.
Prof. Dr. H. Reichenbach : „Bau und Leben der Krebse, Spinnen, Tausendfüsser und Insekten.“
Dienstag und Freitag abends 6—tU/r Uhr.
Beginn: Dienstag, den 8. November 1904.
Prof. Dr. W. Schauf: „Petrographie.“ (Fortsetzung der Sommervorlesung.)
Mittwoch abends 6 l /i —7 Uhr.
Beginn: Mittwoch, den 2. November 1904.
Prof. Dr. M. Möbius: „Anatomie und Morphologie der Pflanzen.“ Montag und Donnerstag abends 6—7 Uhr.
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Beginn: Montag, den 31. October 1904.
Die Lehrer und Lehrerinnen sämtlicher hiesiger Schulen, die Schüler der Prima und Obersekunda
der Gymnasien, Realgymnasien und Oberrealschulen, sowie der Prima der Realschulen haben zu den Vorlesungen freien Zutritt.
11. Senckenbergisches Museum.
Das naturhistorische Museum, Bleichstrasse 59, ist unentgeltlich geöffnet: Mittwochs von 2—4 Uhr.
Sonntags und Freitags von 11—1 Uhr, sowie am ersten Sonntag eines jeden Monats auch Nachmittags von
2—4 Uhr. Besichtigungen des Museums durch Schüler und Schülerinnen unter Führung ihrer Lehrer, bezw. Lehrerinnen können nach vorheriger Anmeldung an allen Werktagen von 8—1 und von 3—6 Uhr erfolgen.
III. Botanischer Garten.
Der botanische Garten des Medizinischen Instituts der Dr. Senckenbergischen Stiftung, grosse Escbenbeimerstrasse 70, ist bis zum Eintritt, der Dunkelheit geöffnet. Das Betreten desselben ist jedoch Schülern und Schülerinnen nur in Begleitung Erwachsener gestattet.
IV. Senckenbergische Bibliothek.
Das Lesezimmer der Senckenbergischen Bibliothek, grosse Eschenheimerstrasse 76, welche
sich aus den Beständen der Dr. Senckenbergischen Stiftung, der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, des Physikalischen Vereins, des Ärztlichen Vereins und des Vereins für Geographie und Statistik zusammensetzt, steht dem Publikum an allen Werktagen von 10—1 Uhr und — Samstags ausgenommen — von 6—8 Uhr zur Benützung offen. Zum Entleihen von Büchern sind nur die Mitglieder der beteiligten Vereine berechtigt.
Frankfurt a. M., im Oktober 1904.
Der I. Direktor
der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft
Dr. med. August Knoblauch.