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Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft
Frankfurt am Main.
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I. Verzeichnis der Vorlesungen im Sommerhalbjahr 1904.
Prnf. I)r. H. Beichenbach : „Vergleichende Anatomie der Wirbeltiere (Nervensystem und Sinnesorgane)“. Im grossen Hörsaal des Bibliothekgebäudes, Grosse Eschenheimerstr. 76. Dienstag und Freitag abends 6—6 3 /r Uhr.
Beginn: Dienstag, den 3. Mai 1904.
Prof. Dr. YV. Schaut’: „Einleitung in die Petrographie“.
Mittwoch abends 6—7 Uhr.
Beginn: Mittwoch, den 4. Mai 1904.
Prof. Dr. M. Möbius: „Botanisch-mikroskopischer Übungskursus (Botanisches Praktikum)“.
Mittwoch nachmittags 3—6 Uhr.
Beginn: Mittwoch, den 27. April 1904.
Prof. Dr. M. Möbius: „Biologie der Pflanzen.“ 11. Teil. Im kleinen Hörsaal des Bibliothekgebäudes,
. Grosse Eschenheimerstrasse 76.
Montag und Donnerstag abends 6—7 Uhr.
//N* Beginn: Montag, den 2. Mai 1904.
Dr. F. Römer: „Anleitung zum Sammeln und Konservieren einheimischer Tiere (mit. Excursionen).“ Vorherige Anmeldung notwendig. Im Museum, Bleichstrasse 59.
Donnerstag nachmittags 3—7 Uhr. X
Beginn: Donnerstag, den 28. April 1904. I
Die Lehrer und Lehrerinnen sämtlicher hiesiger Schulen, die Schüler der Prima und Obersekunaa der Gymnasien, Realgymnasien und Oberrealschulen, sowie der Prima der Realschulen haben zu den Vorlesungen freien Zutritt.
II. Senckenbergisches Museum.
Das naturhistorische Museum, Bleichstrasse 59, ist unentgeltlich geöffnet: Mittwochs von 2—4 Uhr, Sonntags und Freitags von 11—1 Uhr, sowie am ersten Sonntag eines jeden Monats auch Nachmittags von 2—4 Uhr. Besichtigungen des Museums durch Schüler und Schülerinnen unter Führung ihrer Lehrer, bezvv. Lehrerinnen können nach vorheriger Anmeldung an allen Werktagen von 8—1 und von 3—6 Uhr erfolgen.
III. Botanischer Garten.
Der botanische Garten des Medizinischen Instituts der Dr. Senckenbergischen Stiftung, grosse Eschenheimerstrasse 76, ist bis zum Eintritt der Dunkelheit geöffnet. Das Betreten desselben ist jedoch Schülern und Schülerinnnn nur in Begleitung Erwachsener gestattet.
IV. Senckenbergische Bibliothek.
Das Lesezimmmer der Senckenbergischen Bibliothek, grosse Eschenheimerstrasse 76, welche sich aus den Beständen der Dr. Senckenbergischen Stiftung, der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, des Physikalischen Vereins, des Ärztlichen Vereins und des Vereins für Geographie und Statistik zusammensetzt, steht dem Publikum an allen Werklagen von 10—1 Uhr und — Samstags ausgenommen — von 6 —8 Uhr zur Benützung offen. Zum Entleihen von Büchern sind nur die Mitglieder der beteiligten Vereine berechtigt.
Frankfurt a. M., im April 1904.
Der I. Direktor
der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft
Dr. med. August Knoblauch.
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