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Ausgaben von 216 314 Mark und 68 Pf. Einnahmen nur in Höhe von 175 Mark gegenüber, die sogar noch sehr opti­mistisch geschätzt sind. Es bleibt also für das neue Jahr von anfang an ein Defizit von 41 314 Mark und 68 y , bestehen, für das keinerlei Reserven vorhanden sind.

Jede andere Gesellschaft würde mit einem Defi­zit von 25%, zu dessen Deckung vorerst keinerlei Aussich? vorhanden ist, verzagen. Und in der Tat ist die Lage auch so ernst, dass Direktion und Verwaltung nur mit schweren Bedenken diesem Voranschlag zugestimmt haben. Denn als einziges Aktivum steht auf der anderen Seite das unbegrenzte Vertrauern aller derer, die für die Geschicke der Gesellschaft und ihres Museums verantwort­lich sind, auf das tausendfach bewährte heimatstolze Gefühl der Frankfurter Bürgerschaft, das nie versagt hat, das im Gegenteil, je ernster die Lage ist, um so zielbewusster eingreift. Wir wissen, dass die Bitte an unsere Mitbürger, mit uns um die Freiheit hundertjähri- " ger Einrichtungen und damit am die Freiheit von

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Forschung und Lehre einzutreten, auch im neuen Jahre nicht ungehört verhallen wird. Wir müssen uns noch fester zusammenschliessen, noch mehr muss jeder darauf bedacht sein, neue Freunde zu gewinnen und mit ihnen gemeinsam an der Erhaltung und am Ausbau uralter Kulturstätten, die der Gesamtheit dienen, zu arbeiten.

Der Vorsitzende bitte Alle, die Anwesenden und die Tausende, die draussen zu uns halten: sie möcht^ daran denken, dass jedes neue Mitglied, jeder neue Abonnent mehr bedeutet, als einen einfachen Zuwachs.' - er bedeutet eine Stärkung derer, die an die Allge­meinheit mehr denken, als an sich selbst, eine Gesinnung die niemals notwendiger war, als in unserer Zeit. 1

Der Vorsitzende schliesst mit den Warten: