den Verluste durch Werbetätigkeit ausgeglichen werden konnten, sodass die Einnahmen ungefähr denen des Vorjahres entsprechen. Dazu kam erfreulicherweise, dass unserer Gesellschaft, wie anderen kulturellen Einrichtungen, für das vsnorengegangene Vermögen eine kultu— relle Wohlfahrtsrente bewilligt wurde, die zunächst bis zum 1. 4. 1928 ausbezahlt worden ist. Auch die Stadt hat in Anerkennung eines früheren Versprechens, der Gesellschaft einen Beitrag zu ihren Kosten zu bewilligen,wenn sie auf eine ihr genehmigte Lotterie zu Gunsten der Jugendhauslotterie verzichte, einen Sonder- bei.trag von 10 000 Mark zugebilligt.
So hat die Gesellschaft wieder allen Grund zu danken, nicht nur in den beiden erwähnten Fällen, sondern vielen Gönnern und zahlreichen Firmen, die sie durch Soinlrbeiträge und Materiallieferungen unterstütz^ ten. Nicht zuletzt dankt sie allen Mitgliedern und Freunden, und wie alljährlich knüpft sie an den Dank die herzliche Bitte, ihr auch im neuen Jahr beizustehen und wie bisher weiterzuhelfen.
Der schweren und zahlreichen Verluste des verflossenen Jahres zu gedenken, ist Ehrenpflicht. Die grosse Zahl der Gestorbenen können wir nicht einzeln anführen, aber wir werden Allen ein treues Gedenken bewahren! Es starben unsere Korrespondierenden Mitglieder: Geheimrat BRANCA-Berlin, Prof. BARMSTÄDTER- Berlin und Prof. VOIGT-Bonn, unser Sektionär A.H.WENDT, der bis zum hohen Alter von 83 Jahren kaum eine Verwaltungssitzung versäumt und unsere Sammlung von Süsswasserfischen seit vielen Jahren betreut hat, die Freunde unserer Insektenabteilung FRITZ SCRIBA und LUDWIG KUHLMANN, flner Stadtrat Prof. Dr. BLEICHER,
Kom. Rat W. FLINSCH, Ing. NORMANN-Mainkur und viele