und gleichzeitig die Kenntnis von unseren Sammlungen auch in diejenigen Kr* e ise zu tragen, die uns bis dahin fern­stehen. Zahlreiche Vergünstigungen wurden für alle Senckenberger nach und nach erwirkt, sodass heute der monatliche Beitrag von einer Mark für viele die Mög­lichkeit bringt, Theater, Palmengarten usw. zu bedeu­tend herabgesetzten Preisen zu besuchen.

Die Zahl der Freunde stieg rasch, vermochte aber den Mitgliederverlust nicht auszugleichen. Da je­doch wie im Vorjahre die Frankfurter Grossfirmen, an der Spitze LEOPOLD CASSELLA & OL, auf unsere Bitte hin sich bereiterklarten, grosse Zuschüsse zu den Gehältern bis auf weiteres zu zahlen, so war der grösste Teil des Defizits rasch gedeckt und konnte das Jahr am 30. Sep­tember mit einer nur kleinen Fehlsumme abgeschlossen werden.

Als Sondereinnahmen konnte die Gesellschaft einen Beitrag der Stadt buchen, der ungefähr unsere Ab­gaben an die Stadt deckte, ferner den Ertrag eines Konzerts, das Kammersänger H. SCHLUSNUS für das Sencken- berg-Museum veranstaltete und die Einnahmen für eine Wiederholung der Vorführung des herrlichen Blumenfilms durch die Badische Soda- und Anilinfabrik. Der Dank, den die Gesellschaft allen ihren Freunden schuldet, muss auch auf die Presse ausgedehnt werden, die, voll Ver­ständnis für die Lage des Museums, stets bereit war, Nachrichten über unser Museum aufzunehmen.

Folgende Tatsachen seien aus der Verwaltung mitgeteilt:

Wir beklagen den Tod unserer arbeitenden Mitglieder HERMANN ANDREAE, ALEXANDER ASKENASY, San. Rat Dr. R. von WILD und Stadtrat Prof. Dr. L. ZIEHEN.

Der erstgenannte hat als Verwaltungsmitglied viele Jahre das Kassiereramt der Gesellschaft in selbstlose Weise geführt; wir sind ihm daher zu grossem Danke verpfüch-