Jahre erfreulich rege; es wurden im ganzen rund 60 000 Besucher gezahlt. Die Sammlungen wurden ausserdem von 336 Schulklassen -- ist über 10 200 Schüler, eifrig zum Studium benutzt; Dozenten und Hörer auswärtiger Univer­sitäten benutzten ebenfalls die Schausammlungen zur Er­gänzung von Vorlesungen und Übungen. Häufig wurde Material aus den wissenschaftlichen Sammlungen, teils von auswärtigen Forschern im Museum bearbeitet, teils nach auswärts zur wissenschaftlichen Bearbeitung und zu Studienzwecken verliehen.

Mancherlei Schäden zeigten sich am Museums­bau, die repariert werden mussten, obwohl die Mittel dazu nicht vorhanden waren. Das Glasdach über dem Lichthof war an allen Ecken und Enden undicht geworden; eine gründ­liche Reparatur, Neuverkittung und Reinigung verdanken wir dem Entgegenkommen der Firmen H. HAHN und A. RÜGER.

Die umfangreichen Dachreparaturen hat HONRAD SGHECKER vollständig kostenlos ausführen lassen; der gleiche Freund hat die Gesellschaft bei jeder ähnlichen Gelegenheit mit Rat und Tat unterstützt und ausserdem die notwendigen Spengler- und Häfner-Arbeiten auf seine Kosten ausführen lassen. Wenn aäch immer wieder viele Frankfurter Firmen helfen (ich verweise wiederholt auf die Ehrenliste im vorjährigen Bericht) so bleibt doch noch manche kost spielige Reparatur zu machen, die uns ernste Sorgen bereitet. So zum Beispiel die Arkaden, mit deren Instand öiwtiHBm Setzung begonnen ist; der Eingang vor dem Museum verlangt gründliche Reparatur, ebenso die Heizung und so mancher Teil des Mauerwerks im Hause. Nach langen Beratungen hat sich die Gesellschaft entschlossen, das Gebäude (einschliesslich unserer drei Universitäts-Institute) gegen Feuersgefahr zu versichern, während die Sammlungen nicht versichert sind.

Die Arbeiten in den verschiedenen Abteilungen werden trotz aller Schwierigkeiten nach Kräften geförtert.